Verordnung über die Berufsausbildung zum Technischen Produktdesigner und zur Technischen Produktdesignerin sowie zum Technischen Systemplaner und zur Technischen Systemplanerin*)
- Ausfertigungsdatum:
- 21.06.2011
- Fundstelle:
- BGBl I 2011, 1215
- Stand:
- 20260506175400
Auf Grund des § 4 Absatz 1 in Verbindung mit § 5 des Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), von denen § 4 Absatz 1 durch Artikel 232 Nummer 1 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, verordnen das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Gemeinsame Vorschriften
Staatliche Anerkennung der Ausbildungsberufe
Die Ausbildungsberufe
1.
Technischer Produktdesigner und Technische Produktdesignerin,
2.
Technischer Systemplaner und Technische Systemplanerinwerden nach § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes staatlich anerkannt.
Dauer der Berufsausbildung
Die Ausbildungen dauern jeweils dreieinhalb Jahre.
Struktur der Berufsausbildung
(1) Die Ausbildungen gliedern sich wie folgt:
1.
für beide Ausbildungsberufe in gemeinsame Qualifikationen über zwölf Monate,
2.
für jeden Ausbildungsberuf in spezifische Qualifikationen sowie
3.
im Ausbildungsberuf Technischer Produktdesigner und Technische Produktdesignerin in die Fachrichtungen
a)
Produktgestaltung und -konstruktion,
b)
Maschinen- und Anlagenkonstruktion,
4.
im Ausbildungsberuf Technischer Systemplaner und Technische Systemplanerin in die Fachrichtungen
a)
Versorgungs- und Ausrüstungstechnik,
b)
Stahl- und Metallbautechnik,
c)
Elektrotechnische Systeme.
(2) Die gemeinsamen Qualifikationen und die jeweiligen spezifischen und fachrichtungsspezifischen Qualifikationen werden verteilt über die gesamte Ausbildungszeit vermittelt.
Vorschriften für den Ausbildungsberuf zum Technischen Produktdesigner und zur Technischen Produktdesignerin
Ausbildungsrahmenplan, Ausbildungsberufsbild
(1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage 1, Sachliche Gliederung) aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit). Eine von dem Ausbildungsrahmenplan (Anlage 2, Zeitliche Gliederung) abweichende Organisation der Ausbildung ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Berufsausbildung zum Technischen Produktdesigner und zur Technischen Produktdesignerin gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild):
Abschnitt A
Gemeinsame berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nach § 3 Absatz 1 Nummer 1:
1.
Erstellen und Anwenden technischer Dokumente,
2.
Rechnergestützt Konstruieren,
3.
Unterscheiden von Werkstoffen,
4.
Unterscheiden von Fertigungsverfahren und Montagetechniken,
5.
Ausführen von Berechnungen;Abschnitt B
Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nach § 3 Absatz 1 Nummer 2:
1.
Beurteilen von Werk- und Hilfsstoffen,
2.
Produktentwicklung:
2.1
Produktentstehungsprozess,
2.2
Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen,
2.3
Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen,
3.
Auswählen von Fertigungs- und Fügeverfahren sowie Montagetechniken,
4.
Ausführen von Simulationen;Abschnitt C
Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion nach § 3 Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe a:
1.
Gestalten und Entwerfen von Objekten,
2.
Konstruieren mit Freiformflächen,
3.
Konstruieren von Objekten,
4.
Simulation und Präsentation;Abschnitt D
Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion nach § 3 Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe b:
1.
Ändern und Prüfen von Werkstoffeigenschaften,
2.
Erstellen von Konstruktionen,
3.
Fertigungstechnik,
4.
Füge- und Montagetechnik,
5.
Steuerungs- und Elektrotechnik;Abschnitt E
Gemeinsame integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nach § 3 Absatz 1 Nummer 1:
1.
Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
2.
Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
3.
Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
4.
Umweltschutz,
5.
Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken,
6.
Arbeitsplanung und -organisation,
7.
Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen,
8.
Kundenorientierung.
Durchführung der Berufsausbildung
(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in Prüfungen nach den §§ 6 bis 8 und 10 bis 12 nachzuweisen.
(2) Die Ausbildenden haben unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplans für die Auszubildenden einen Ausbildungsplan zu erstellen.
(3) Die Auszubildenden haben einen schriftlichen Ausbildungsnachweis zu führen. Ihnen ist Gelegenheit zu geben, den schriftlichen Ausbildungsnachweis während der Ausbildungszeit zu führen. Die Ausbildenden haben den schriftlichen Ausbildungsnachweis regelmäßig durchzusehen.
Abschlussprüfung in der Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion
(1) Die Abschlussprüfung besteht aus den beiden zeitlich auseinanderfallenden Teilen 1 und 2. Durch die Abschlussprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. In der Abschlussprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er die dafür erforderlichen beruflichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist zugrunde zu legen. Dabei sollen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die bereits Gegenstand von Teil 1 der Abschlussprüfung waren, in Teil 2 der Abschlussprüfung nur insoweit einbezogen werden, als es für die Feststellung der Berufsbefähigung erforderlich ist.
(2) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses wird Teil 1 der Abschlussprüfung mit 30 Prozent und Teil 2 der Abschlussprüfung mit 70 Prozent gewichtet.
Teil 1 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion
(1) Teil 1 der Abschlussprüfung soll zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.
(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 für das erste bis dritte Ausbildungshalbjahr aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Teil 1 der Abschlussprüfung findet in dem Prüfungsbereich Technische Dokumente statt.
(4) Für den Prüfungsbereich Technische Dokumente bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er
a)
Arbeitsschritte planen, dokumentieren und in den Produktentstehungsprozess einordnen,
b)
Freihandskizzen erstellen,
c)
strukturierte 3D-Datensätze nach geometrischen sowie nach fertigungs- und werkstofftechnischen Besonderheiten erstellen und ändern,
d)
Berechnungen durchführen und
e)
technische Dokumente erstellen und dabei insbesondere Zeichnungen in Ansichten und Schnitten ableiten sowie Bemaßungen, Toleranzen, Passungen und Oberflächenbeschaffenheit beurteilen und eintragenkann;
2.
der Prüfling soll dazu ein Prüfungsprodukt erstellen und darauf bezogene Aufgaben schriftlich lösen;
3.
die Prüfungszeit beträgt insgesamt sieben Stunden; davon für die Erstellung des Prüfungsproduktes fünfeinhalb Stunden und für die schriftlich zu lösenden Aufgaben 90 Minuten.
Teil 2 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion
(1) Teil 2 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in den Anlagen 1 und 2 aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(2) Teil 2 der Abschlussprüfung besteht aus den Prüfungsbereichen:
1.
Arbeitsauftrag,
2.
Produktentwicklung,
3.
Wirtschafts- und Sozialkunde.
(3) Für den Prüfungsbereich Arbeitsauftrag bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er
a)
Arbeitsaufträge analysieren, Informationen beschaffen, technische und organisatorische Schnittstellen klären,
b)
Methoden des betrieblichen Projektmanagements anwenden,
c)
Lösungsvarianten entwickeln und skizzieren und unter gestalterischen, technischen, betriebswirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten bewerten und auswählen,
d)
methodisch konstruieren, insbesondere funktions-, fertigungs-, beanspruchungs- und prüfgerecht, dazu einen 3D-Datensatz sowie technische Dokumente anfertigen,
e)
Berechnungen, Simulationen und Animationen durchführen und
f)
Dokumentationen und Präsentationen erstellenkann;
2.
Prüfungsvariante 1
a)
der Prüfling soll einen betrieblichen Auftrag durchführen, mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren, seinen Arbeitsauftrag, die Durchführung und die Arbeitsergebnisse präsentieren und dazu ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen; das Fachgespräch wird in Bezug auf den 3D-Datensatz, die Dokumentationen und die praxisbezogenen Unterlagen geführt; dem Prüfungsausschuss ist vor der Durchführung des betrieblichen Auftrags die Aufgabenstellung einschließlich eines geplanten Bearbeitungszeitraums zur Genehmigung vorzulegen;
b)
die Prüfungszeit für die Durchführung des betrieblichen Auftrags einschließlich Dokumentation beträgt insgesamt 70 Stunden, für die Präsentation höchstens zehn Minuten und für das auftragsbezogene Fachgespräch höchstens 20 Minuten;
3.
Prüfungsvariante 2
a)
der Prüfling soll ein Prüfungsprodukt, das einem betrieblichen Auftrag entspricht, erstellen, mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren, seinen Arbeitsauftrag, die Durchführung und die Arbeitsergebnisse präsentieren und dazu ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen; das Fachgespräch wird in Bezug auf den 3D-Datensatz, die Dokumentationen und die praxisbezogenen Unterlagen geführt;
b)
die Prüfungszeit für die Erstellung des Prüfungsproduktes einschließlich Dokumentation beträgt insgesamt 70 Stunden, für die Präsentation höchstens zehn Minuten und für das auftragsbezogene Fachgespräch höchstens 20 Minuten;
4.
der Ausbildungsbetrieb wählt die Prüfungsvariante nach Nummer 2 oder 3 aus und teilt sie dem Prüfling und der zuständigen Stelle mit der Anmeldung zur Prüfung mit.
(4) Für den Prüfungsbereich Produktentwicklung bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er
a)
mit Informations- und Kommunikationssystemen umgehen,
b)
Angaben in technischen Dokumenten erläutern,
c)
Funktionen analysieren und beschreiben, auch in englischer Sprache,
d)
Fertigungs- und Fügeverfahren sowie Montagetechniken beurteilen,
e)
Werkstoffanforderungen und -eigenschaften beurteilen,
f)
technische Berechnungen durchführen,
g)
Gestaltungsmöglichkeiten beschreiben,
h)
qualitätssichernde Maßnahmen durchführen,
i)
Methoden des Projektmanagements im Produktentwicklungsprozess anwenden und
j)
mit dem Kunden, auch in englischer Sprache, kommunizierenkann;
2.
der Prüfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten;
3.
die Prüfungszeit beträgt 150 Minuten.
(5) Für den Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen kann;
2.
der Prüfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich lösen;
3.
die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten.
Gewichtungs- und Bestehensregelungen in der Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion
(1) Die Prüfungsbereiche sind wie folgt zu gewichten:
1.Prüfungsbereich Technische
Dokumente30 Prozent,
2.Prüfungsbereich Arbeitsauftrag35 Prozent,
3.Prüfungsbereich Produktentwicklung25 Prozent,
4.Prüfungsbereich Wirtschafts- und
Sozialkunde10 Prozent.
(2) Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Leistungen
1.
im Gesamtergebnis von Teil 1 und 2 der Abschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“,
2.
im Prüfungsbereich Arbeitsauftrag mit mindestens „ausreichend“,
3.
im Ergebnis von Teil 2 der Abschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“,
4.
in mindestens einem der übrigen Prüfungsbereiche von Teil 2 der Abschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“ und
5.
in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 der Abschlussprüfung mit „ungenügend“bewertet worden sind.
(3) Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der in Teil 2 der Abschlussprüfung mit schlechter als „ausreichend“ bewerteten Prüfungsbereiche, in denen Prüfungsleistungen mit eigener Anforderung und Gewichtung schriftlich zu erbringen sind, durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis von 2:1 zu gewichten.
Abschlussprüfung in der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion
(1) Die Abschlussprüfung besteht aus den beiden zeitlich auseinanderfallenden Teilen 1 und 2. Durch die Abschlussprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. In der Abschlussprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er die dafür erforderlichen beruflichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist zugrunde zu legen. Dabei sollen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die bereits Gegenstand von Teil 1 der Abschlussprüfung waren, in Teil 2 der Abschlussprüfung nur insoweit einbezogen werden, als es für die Feststellung der Berufsbefähigung erforderlich ist.
(2) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses wird Teil 1 der Abschlussprüfung mit 30 Prozent und Teil 2 der Abschlussprüfung mit 70 Prozent gewichtet.
Teil 1 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion
(1) Teil 1 der Abschlussprüfung soll zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.
(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 für das erste bis dritte Ausbildungshalbjahr aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Teil 1 der Abschlussprüfung findet in dem Prüfungsbereich Technische Dokumente statt.
(4) Für den Prüfungsbereich Technische Dokumente bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er
a)
Arbeitsschritte planen, dokumentieren und in den Produktentstehungsprozess einordnen,
b)
Freihandskizzen erstellen,
c)
strukturierte 3D-Datensätze nach geometrischen sowie nach fertigungs- und werkstofftechnischen Besonderheiten erstellen und ändern,
d)
Berechnungen durchführen und
e)
technische Dokumente erstellen und dabei insbesondere Zeichnungen in Ansichten und Schnitten ableiten sowie Bemaßungen, Toleranzen, Passungen und Oberflächenbeschaffenheit eintragenkann;
2.
der Prüfling soll dazu ein Prüfungsprodukt erstellen und darauf bezogene Aufgaben schriftlich lösen;
3.
die Prüfungszeit beträgt insgesamt sieben Stunden; davon für die Erstellung des Prüfungsproduktes fünfeinhalb Stunden und für die schriftlich zu lösenden Aufgaben 90 Minuten.
Teil 2 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion
(1) Teil 2 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in den Anlagen 1 und 2 aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(2) Teil 2 der Abschlussprüfung besteht aus den Prüfungsbereichen:
1.
Arbeitsauftrag,
2.
Entwicklung und Konstruktion,
3.
Wirtschafts- und Sozialkunde.
(3) Für den Prüfungsbereich Arbeitsauftrag bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er
a)
Arbeitsaufträge analysieren, Informationen beschaffen, technische und organisatorische Schnittstellen klären,
b)
Lösungsvarianten unter technischen, betriebswirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten bewerten und auswählen,
c)
Methoden des betrieblichen Projektmanagements anwenden,
d)
funktions-, fertigungs-, beanspruchungs- und prüfgerecht konstruieren,
e)
methodisch konstruieren, Berechnungen durchführen sowie notwendige technische Dokumente ableiten und
f)
Dokumentationen und Präsentationen erstellenkann;
2.
Prüfungsvariante 1
a)
der Prüfling soll einen betrieblichen Auftrag durchführen, mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren, seinen Arbeitsauftrag, die Durchführung und die Arbeitsergebnisse präsentieren und dazu ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen; das Fachgespräch wird in Bezug auf den 3D-Datensatz, die Dokumentationen und die praxisbezogenen Unterlagen geführt; dem Prüfungsausschuss ist vor der Durchführung des betrieblichen Auftrags die Aufgabenstellung einschließlich eines geplanten Bearbeitungszeitraums zur Genehmigung vorzulegen;
b)
die Prüfungszeit für die Durchführung des betrieblichen Auftrags einschließlich Dokumentation beträgt insgesamt 70 Stunden, für die Präsentation höchstens zehn Minuten und für das auftragsbezogene Fachgespräch höchstens 20 Minuten;
3.
Prüfungsvariante 2
a)
der Prüfling soll ein Prüfungsprodukt, das einem betrieblichen Auftrag entspricht, erstellen, mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren, seinen Arbeitsauftrag, die Durchführung und die Arbeitsergebnisse präsentieren und dazu ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen; das Fachgespräch wird in Bezug auf den 3D-Datensatz und die praxisbezogenen Unterlagen geführt;
b)
die Prüfungszeit für die Erstellung des Prüfungsproduktes einschließlich Dokumentation beträgt insgesamt 70 Stunden, für die Präsentation höchstens zehn Minuten und für das auftragsbezogene Fachgespräch höchstens 20 Minuten;
4.
der Ausbildungsbetrieb wählt die Prüfungsvariante nach Nummer 2 oder 3 aus und teilt sie dem Prüfling und der zuständigen Stelle mit der Anmeldung zur Prüfung mit.
(4) Für den Prüfungsbereich Entwicklung und Konstruktion bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er
a)
mit Informations- und Kommunikationssystemen umgehen,
b)
Angaben in technischen Dokumenten erläutern,
c)
Funktionen analysieren und beschreiben, auch in englischer Sprache,
d)
Fertigungs- und Fügeverfahren sowie Montagetechniken beurteilen,
e)
Werkstoffanforderungen und -eigenschaften beurteilen,
f)
Toleranzen, Passungen und Oberflächenangaben anwenden und beurteilen,
g)
funktionale Zusammenhänge in der Steuerungs- und Elektrotechnik berücksichtigen,
h)
Maschinen- und Verbindungselemente verwenden,
i)
technische Berechnungen durchführen,
j)
qualitätssichernde Maßnahmen durchführen und
k)
mit dem Kunden, auch in englischer Sprache, kommunizierenkann;
2.
der Prüfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten;
3.
die Prüfungszeit beträgt 150 Minuten.
(5) Für den Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen kann;
2.
der Prüfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich lösen;
3.
die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten.
Gewichtungs- und Bestehensregelungen in der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion
(1) Die Prüfungsbereiche sind wie folgt zu gewichten:
1.Prüfungsbereich Technische
Dokumente30 Prozent,
2.Prüfungsbereich Arbeitsauftrag35 Prozent,
3.Prüfungsbereich Entwicklung
und Konstruktion25 Prozent,
4.Prüfungsbereich Wirtschafts-
und Sozialkunde10 Prozent.
(2) Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Leistungen
1.
im Gesamtergebnis von Teil 1 und 2 der Abschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“,
2.
im Prüfungsbereich Arbeitsauftrag mit mindestens „ausreichend“,
3.
im Ergebnis von Teil 2 der Abschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“,
4.
in mindestens einem der übrigen Prüfungsbereiche von Teil 2 der Abschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“ und
5.
in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 der Abschlussprüfung mit „ungenügend“bewertet worden sind.
(3) Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der in Teil 2 der Abschlussprüfung mit schlechter als „ausreichend“ bewerteten Prüfungsbereiche, in denen Prüfungsleistungen mit eigener Anforderung und Gewichtung schriftlich zu erbringen sind, durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis von 2:1 zu gewichten.
Vorschriften für den Ausbildungsberuf zum Technischen Systemplaner und zur Technischen Systemplanerin
Ausbildungsrahmenplan, Ausbildungsberufsbild
(1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage 3, Sachliche Gliederung) aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit). Eine von dem Ausbildungsrahmenplan (Anlage 4, Zeitliche Gliederung) abweichende Organisation der Ausbildung ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Berufsausbildung zum Technischen Systemplaner und zur Technischen Systemplanerin gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild):
Abschnitt A
Gemeinsame berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nach § 3 Absatz 1 Nummer 1:
1.
Erstellen und Anwenden technischer Dokumente,
2.
Rechnergestützt Konstruieren,
3.
Unterscheiden von Werkstoffen,
4.
Unterscheiden von Fertigungsverfahren und Montagetechniken,
5.
Ausführen von Berechnungen;Abschnitt B
Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nach § 3 Absatz 1 Nummer 2:
1.
Beurteilen von Werkstoffen und Korrosionsschutzverfahren,
2.
Beurteilen von Montage- und Fügeverfahren,
3.
Erstellen technischer Unterlagen,
4.
Anfertigen von Skizzen;Abschnitt C
Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik nach § 3 Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe a:
1.
Erstellen technischer Unterlagen für die Versorgungs- und Ausrüstungstechnik,
2.
Ausführen von Detailkonstruktionen,
3.
Anfertigen von schematischen und perspektivischen Darstellungen,
4.
Anfertigen von technischen Dokumentationen für die Versorgungs- und Ausrüstungstechnik,
5.
Ausführen technischer Berechnungen,
6.
Beurteilen von Systemkomponenten;Abschnitt D
Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik nach § 3 Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe b:
1.
Erstellen technischer Unterlagen der Stahl- und Metallbautechnik,
2.
Entwerfen und Konstruieren,
3.
Berücksichtigen von bauphysikalischen Anforderungen,
4.
Durchführen von Berechnungen,
5.
Auswählen von Fertigungs-, Montage- und Fügeverfahren;Abschnitt E
Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Elektrotechnische Systeme nach § 3 Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe c:
1.
Erstellen technischer Unterlagen für elektrotechnische Systeme,
2.
Ausführen von Berechnungen,
3.
Beurteilen und Anwenden von Systemkomponenten,
4.
Ausführen von Detailplänen,
5.
Anfertigen von schematischen und perspektivischen Darstellungen,
6.
Anfertigen von technischen Dokumentationen;Abschnitt F
Gemeinsame integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nach § 3 Absatz 1 Nummer 1:
1.
Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
2.
Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
3.
Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
4.
Umweltschutz,
5.
Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken,
6.
Arbeitsplanung und -organisation,
7.
Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen,
8.
Kundenorientierung.
Durchführung der Berufsausbildung
(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in Prüfungen nach den §§ 16 bis 18, 20 bis 22 und 24 bis 26 nachzuweisen.
(2) Die Ausbildenden haben unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplans für die Auszubildenden einen Ausbildungsplan zu erstellen.
(3) Die Auszubildenden haben einen schriftlichen Ausbildungsnachweis zu führen. Ihnen ist Gelegenheit zu geben, den schriftlichen Ausbildungsnachweis während der Ausbildungszeit zu führen. Die Ausbildenden haben den schriftlichen Ausbildungsnachweis regelmäßig durchzusehen.
Abschlussprüfung in der Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
(1) Die Abschlussprüfung besteht aus den beiden zeitlich auseinanderfallenden Teilen 1 und 2. Durch die Abschlussprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. In der Abschlussprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er die dafür erforderlichen beruflichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist zugrunde zu legen. Dabei sollen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die bereits Gegenstand von Teil 1 der Abschlussprüfung waren, in Teil 2 der Abschlussprüfung nur insoweit einbezogen werden, als es für die Feststellung der Berufsbefähigung erforderlich ist.
(2) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses wird Teil 1 der Abschlussprüfung mit 30 Prozent und Teil 2 der Abschlussprüfung mit 70 Prozent gewichtet.
Teil 1 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
(1) Teil 1 der Abschlussprüfung soll zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.
(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 4 für das erste bis dritte Ausbildungshalbjahr aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Teil 1 der Abschlussprüfung findet im Prüfungsbereich Erstellen technischer Unterlagen statt.
(4) Für den Prüfungsbereich Erstellen technischer Unterlagen bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er
a)
Grundkörper in Ansichten darstellen,
b)
Bauteile in Ansichten und Schnitten darstellen,
c)
Skizzen anfertigen,
d)
technische Zeichnungen normgerecht bemaßen und ergänzen,
e)
Werkstoffe sowie Fertigungs- und Fügetechniken unterscheiden und
f)
Bauteildetails mit Hilfe von Stücklistenangaben und technischen Unterlagen auswählen und darstellenkann;
2.
der Prüfling soll dazu ein Prüfungsprodukt in Form einer technischen Zeichnung anfertigen und darauf bezogene Aufgaben schriftlich lösen;
3.
die Prüfungszeit beträgt insgesamt sieben Stunden; davon für die Erstellung des Prüfungsproduktes fünf Stunden und für die schriftlich zu lösenden Aufgaben 120 Minuten.
Teil 2 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
(1) Teil 2 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in den Anlagen 3 und 4 aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(2) Teil 2 der Abschlussprüfung besteht aus den Prüfungsbereichen:
1.
Arbeitsauftrag,
2.
Systemplanung,
3.
Wirtschafts- und Sozialkunde.
(3) Für den Prüfungsbereich Arbeitsauftrag bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er
a)
Arbeitsaufträge analysieren, Informationen beschaffen, technische und organisatorische Schnittstellen klären,
b)
technische Zeichnungen unter Beachtung der Normen und Vorschriften mit Anlagenschema erstellen,
c)
Funktionszusammenhänge und Datenblätter erstellen,
d)
fachspezifische Berechnungen, insbesondere wärmetechnische und strömungstechnische Berechnungen durchführen,
e)
Kenndaten von Anlagenkomponenten unter Berücksichtigung von Schall- und Brandschutz ermitteln, gesetzliche Bestimmungen berücksichtigen und
f)
Fertigungsunterlagen und Materialzusammenstellungen erstellen sowie Befestigungssysteme auswählenkann;
2.
hierfür ist aus folgenden Gebieten auszuwählen:
a)
Heizungstechnik,
b)
Klimatechnik und
c)
Sanitärtechnik;
3.
Prüfungsvariante 1
a)
der Prüfling soll einen betrieblichen Auftrag durchführen, mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren, seinen Arbeitsauftrag, die Durchführung und die Arbeitsergebnisse präsentieren und dazu ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen; das Fachgespräch wird in Bezug auf den Datensatz und die praxisbezogenen Unterlagen geführt; dem Prüfungsausschuss ist vor der Durchführung des betrieblichen Auftrags die Aufgabenstellung einschließlich eines geplanten Bearbeitungszeitraums zur Genehmigung vorzulegen;
b)
die Prüfungszeit für die Durchführung des betrieblichen Auftrags einschließlich Dokumentation beträgt insgesamt 40 Stunden, für die Präsentation höchstens zehn Minuten und für das auftragsbezogene Fachgespräch höchstens 20 Minuten;
4.
Prüfungsvariante 2
a)
der Prüfling soll ein Prüfungsprodukt, das einem betrieblichen Auftrag entspricht, erstellen, mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren, seinen Arbeitsauftrag, die Durchführung und die Arbeitsergebnisse präsentieren und dazu ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen; das Fachgespräch wird in Bezug auf den Datensatz und die praxisbezogenen Unterlagen geführt;
b)
die Prüfungszeit für die Erstellung des Prüfungsproduktes einschließlich Dokumentation beträgt insgesamt 40 Stunden, für die Präsentation höchstens zehn Minuten und für das auftragsbezogene Fachgespräch höchstens 20 Minuten;
5.
der Ausbildungsbetrieb wählt die Prüfungsvariante nach Nummer 3 oder 4 aus und teilt sie dem Prüfling und der zuständigen Stelle mit der Anmeldung zur Prüfung mit.
(4) Für den Prüfungsbereich Systemplanung bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er
a)
Skizzen oder Anlagenschemata oder Materialauszüge erstellen,
b)
Tabellenkalkulationen und Datenblätter unter Berücksichtigung der Normen und Richtlinien erstellen,
c)
Anlagenkomponenten nach Produktunterlagen, insbesondere Auslegungsdiagrammen, bestimmen,
d)
wärmetechnische und strömungstechnische Berechnungen durchführen,
e)
Wirkungsgrade berechnen,
f)
Eigenschaften von flüssigen und gasförmigen Medien bestimmen und
g)
Skizzen oder Funktionsschemata erstellenkann;
2.
der Prüfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich lösen;
3.
die Prüfungszeit beträgt insgesamt 180 Minuten.
(5) Für den Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen kann;
2.
der Prüfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich lösen;
3.
die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten.
Gewichtungs- und Bestehensregelungen in der Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
(1) Die Prüfungsbereiche sind wie folgt zu gewichten:
1.Prüfungsbereich Erstellen
technischer Unterlagen30 Prozent,
2.Prüfungsbereich Arbeitsauftrag35 Prozent,
3.Prüfungsbereich Systemplanung25 Prozent,
4.Prüfungsbereich Wirtschafts- und
Sozialkunde10 Prozent.
(2) Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Leistungen
1.
im Gesamtergebnis von Teil 1 und 2 der Abschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“,
2.
im Prüfungsbereich Arbeitsauftrag mit mindestens „ausreichend“,
3.
im Ergebnis von Teil 2 der Abschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“,
4.
in mindestens einem der übrigen Prüfungsbereiche von Teil 2 der Abschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“ und
5.
in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 der Abschlussprüfung mit „ungenügend“bewertet worden sind.
(3) Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der in Teil 2 der Abschlussprüfung mit schlechter als „ausreichend“ bewerteten Prüfungsbereiche, in denen Prüfungsleistungen mit eigener Anforderung und Gewichtung schriftlich zu erbringen sind, durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis von 2:1 zu gewichten.
Abschlussprüfung in der Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik
(1) Die Abschlussprüfung besteht aus den beiden zeitlich auseinanderfallenden Teilen 1 und 2. Durch die Abschlussprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. In der Abschlussprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er die dafür erforderlichen beruflichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist zugrunde zu legen. Dabei sollen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die bereits Gegenstand von Teil 1 der Abschlussprüfung waren, in Teil 2 der Abschlussprüfung nur insoweit einbezogen werden, als es für die Feststellung der Berufsbefähigung erforderlich ist.
(2) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses wird Teil 1 der Abschlussprüfung mit 25 Prozent, Teil 2 der Abschlussprüfung mit 75 Prozent gewichtet.
Teil 1 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik
(1) Teil 1 der Abschlussprüfung soll zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.
(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 4 für das erste bis dritte Ausbildungshalbjahr aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Teil 1 der Abschlussprüfung besteht aus dem Prüfungsbereich Erstellen technischer Unterlagen.
(4) Für den Prüfungsbereich Erstellen technischer Unterlagen bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er
a)
Grundkörper in Ansichten darstellen,
b)
Bauteile in Ansichten und Schnitten darstellen,
c)
Baugruppen aus Stahlprofilen perspektivisch darstellen,
d)
Skizzen anfertigen,
e)
technische Zeichnungen von Bauteilen normgerecht bemaßen und ergänzen,
f)
Werkstoffe sowie Fertigungs- und Fügetechniken unterscheiden und
g)
Bauteildetails mit Hilfe von Stücklistenangaben und technischen Unterlagen auswählen und darstellenkann;
2.
der Prüfling soll dazu ein Prüfungsprodukt in Form einer technischen Zeichnung anfertigen und darauf bezogene Aufgaben schriftlich lösen;
3.
die Prüfungszeit beträgt insgesamt sieben Stunden; davon für die Erstellung des Prüfungsproduktes fünf Stunden und für die schriftlich zu lösenden Aufgaben 120 Minuten.
Teil 2 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik
(1) Teil 2 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in den Anlagen 3 und 4 aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(2) Teil 2 der Abschlussprüfung besteht aus den Prüfungsbereichen:
1.
Konstruktionsauftrag,
2.
Baukonstruktion,
3.
Wirtschafts- und Sozialkunde.
(3) Für den Prüfungsbereich Konstruktionsauftrag bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er
a)
technische Zeichnungen für Werkstatt und Baustelle mit den erforderlichen Ansichten, Schnitten und Einzelheiten herstellen und werkstatt- und montagegerecht bemaßen und
b)
Stücklisten erstellenkann;
2.
hierfür ist aus folgenden Gebieten auszuwählen:
a)
Stahlbautechnik und
b)
Metallbautechnik;
3.
der Prüfling soll ein Prüfungsprodukt in Form einer technischen Zeichnung erstellen und ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen;
4.
die Prüfungszeit beträgt für das Prüfungsprodukt sieben Stunden und für das Fachgespräch 15 Minuten.
(4) Für den Prüfungsbereich Baukonstruktion bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er
a)
Ergebnisse statischer und bauphysikalischer Berechnungen in die Zeichnungserstellung einfließen lassen,
b)
Systemmaße ermitteln,
c)
lösbare und nichtlösbare Verbindungen beurteilen und auswählen und
d)
Abwicklungen erstellenkann;
2.
der Prüfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten;
3.
die Prüfungszeit beträgt insgesamt 180 Minuten.
(5) Für den Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen kann;
2.
der Prüfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich lösen;
3.
die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten.
Gewichtungs- und Bestehensregelungen in der Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik
(1) Die Prüfungsbereiche sind wie folgt zu gewichten:
1.Prüfungsbereich Erstellen
technischer Unterlagen25 Prozent,
2.Prüfungsbereich Konstruktionsauftrag40 Prozent,
3.Prüfungsbereich Baukonstruktion25 Prozent,
4.Prüfungsbereich Wirtschafts- und
Sozialkunde10 Prozent.
(2) Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Leistungen
1.
im Gesamtergebnis von Teil 1 und 2 der Abschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“,
2.
im Prüfungsbereich Konstruktionsauftrag mit mindestens „ausreichend“,
3.
im Ergebnis von Teil 2 der Abschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“,
4.
in mindestens einem der übrigen Prüfungsbereiche von Teil 2 der Abschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“ und
5.
in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 der Abschlussprüfung mit „ungenügend“bewertet worden sind.
(3) Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der in Teil 2 der Abschlussprüfung mit schlechter als „ausreichend“ bewerteten Prüfungsbereiche, in denen Prüfungsleistungen mit eigener Anforderung und Gewichtung schriftlich zu erbringen sind, durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis von 2:1 zu gewichten.
Abschlussprüfung in der Fachrichtung Elektrotechnische Systeme
(1) Die Abschlussprüfung besteht aus den beiden zeitlich auseinanderfallenden Teilen 1 und 2. Durch die Abschlussprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. In der Abschlussprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er die dafür erforderlichen beruflichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist zugrunde zu legen. Dabei sollen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die bereits Gegenstand von Teil 1 der Abschlussprüfung waren, in Teil 2 der Abschlussprüfung nur insoweit einbezogen werden, als es für die Feststellung der Berufsbefähigung erforderlich ist.
(2) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses wird Teil 1 der Abschlussprüfung mit 30 Prozent, Teil 2 der Abschlussprüfung mit 70 Prozent gewichtet.
Teil 1 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Elektrotechnische Systeme
(1) Teil 1 der Abschlussprüfung soll zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.
(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 4 für das erste bis dritte Ausbildungshalbjahr aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Teil 1 der Abschlussprüfung besteht aus dem Prüfungsbereich Erstellen technischer Unterlagen.
(4) Für den Prüfungsbereich Erstellen technischer Unterlagen bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er
a)
Grundkörper in Ansichten darstellen,
b)
Bauteile in Ansichten und Schnitten darstellen,
c)
Skizzen anfertigen,
d)
technische Zeichnungen normgerecht bemaßen und ergänzen,
e)
Werkstoffe sowie Fertigungs- und Fügetechniken unterscheiden und
f)
Bauteildetails mit Hilfe von Stücklistenangaben und technischen Unterlagen auswählen und darstellen und
g)
technische Unterlagen der Installationstechnik entwerfen und ändernkann;
2.
der Prüfling soll dazu ein Prüfungsprodukt in Form einer technischen Zeichnung anfertigen und darauf bezogene Aufgaben schriftlich lösen;
3.
die Prüfungszeit beträgt insgesamt sieben Stunden; davon für die Erstellung des Prüfungsproduktes fünf Stunden und für die schriftlich zu lösenden Aufgaben 120 Minuten.
Teil 2 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Elektrotechnische Systeme
(1) Teil 2 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in den Anlagen 3 und 4 aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(2) Teil 2 der Abschlussprüfung besteht aus den Prüfungsbereichen:
1.
Arbeitsauftrag,
2.
Systemplanung,
3.
Wirtschafts- und Sozialkunde.
(3) Für den Prüfungsbereich Arbeitsauftrag bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er
a)
Arbeitsaufträge analysieren, Informationen beschaffen, technische und organisatorische Schnittstellen klären,
b)
technische Zeichnungen unter Beachtung der Normen und Vorschriften mit Übersichtsschalt- und Stromlaufplänen erstellen,
c)
Funktionszusammenhänge und Datenblätter erstellen,
d)
Berechnungen, insbesondere Querschnitts- und Leistungsberechnungen durchführen,
e)
Kenndaten von Anlagenkomponenten unter Berücksichtigung sicherheits-, brandschutz- und schallschutztechnischer Aspekte ermitteln, gesetzliche Bestimmungen berücksichtigen,
f)
Aufbauskizzen und Materialauszüge erstellen und Befestigungssysteme auswählen und
g)
Dokumentationen erstellenkann;
2.
Prüfungsvariante 1
a)
der Prüfling soll einen betrieblichen Auftrag durchführen, mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren, seinen Arbeitsauftrag, die Durchführung und die Arbeitsergebnisse präsentieren und dazu ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen; das Fachgespräch wird in Bezug auf den Datensatz und die praxisbezogenen Unterlagen geführt; dem Prüfungsausschuss ist vor der Durchführung des betrieblichen Auftrags die Aufgabenstellung einschließlich eines geplanten Bearbeitungszeitraums zur Genehmigung vorzulegen;
b)
die Prüfungszeit für die Durchführung des betrieblichen Auftrags einschließlich Dokumentation beträgt insgesamt 40 Stunden, für die Präsentation höchstens zehn Minuten und für das auftragsbezogene Fachgespräch höchstens 20 Minuten;
3.
Prüfungsvariante 2
a)
der Prüfling soll ein Prüfungsprodukt, das einem betrieblichen Auftrag entspricht, erstellen, mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren, seinen Arbeitsauftrag, die Durchführung und die Arbeitsergebnisse präsentieren und dazu ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen; das Fachgespräch wird in Bezug auf den Datensatz und die praxisbezogenen Unterlagen geführt;
b)
die Prüfungszeit für die Erstellung des Prüfungsproduktes einschließlich Dokumentation beträgt insgesamt 40 Stunden, für die Präsentation höchstens zehn Minuten und für das auftragsbezogene Fachgespräch höchstens 20 Minuten;
4.
der Ausbildungsbetrieb wählt die Prüfungsvariante nach Nummer 2 oder 3 aus und teilt sie dem Prüfling und der zuständigen Stelle mit der Anmeldung zur Prüfung mit.
(4) Für den Prüfungsbereich Systemplanung bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er
a)
Beleuchtungsstärken berechnen,
b)
Querschnitts- und Leistungsberechnungen durchführen,
c)
Stromlaufpläne und Installationspläne zeichnen,
d)
Übersichtspläne erstellen und
e)
Skizzen oder Funktionsschemata oder Materialauszüge erstellenkann;
2.
der Prüfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten;
3.
die Prüfungszeit beträgt insgesamt 180 Minuten.
(5) Für den Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde bestehen folgende Vorgaben:
1.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen kann;
2.
der Prüfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich lösen;
3.
die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten.
Gewichtungs- und Bestehensregelungen in der Fachrichtung Elektrotechnische Systeme
(1) Die Prüfungsbereiche sind wie folgt zu gewichten:
1.Prüfungsbereich Erstellen
technischer Unterlagen30 Prozent,
2.Prüfungsbereich Arbeitsauftrag35 Prozent,
3.Prüfungsbereich Systemplanung25 Prozent,
4.Prüfungsbereich Wirtschafts- und
Sozialkunde10 Prozent.
(2) Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Leistungen
1.
im Gesamtergebnis von Teil 1 und 2 der Abschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“,
2.
im Prüfungsbereich Arbeitsauftrag mit mindestens „ausreichend“,
3.
im Ergebnis von Teil 2 der Abschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“,
4.
in mindestens einem der übrigen Prüfungsbereiche von Teil 2 der Abschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“ und
5.
in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 der Abschlussprüfung mit „ungenügend“bewertet worden sind.
(3) Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der in Teil 2 der Abschlussprüfung mit schlechter als „ausreichend“ bewerteten Prüfungsbereiche, in denen Prüfungsleistungen mit eigener Anforderung und Gewichtung schriftlich zu erbringen sind, durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis von 2:1 zu gewichten.
Schlussvorschriften
Bestehende Berufsausbildungsverhältnisse
Berufsausbildungsverhältnisse, die bei Inkrafttreten dieser Verordnung in den Ausbildungsberufen Technischer Zeichner/Technische Zeichnerin und Technischer Produktdesigner/Technische Produktdesignerin bestehen, können unter Anrechnung der bisher zurückgelegten Ausbildungszeit nach den Vorschriften dieser Verordnung fortgesetzt werden, wenn die Vertragsparteien dies vereinbaren und noch keine Zwischenprüfung abgelegt wurde.
Inkrafttreten, Außerkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. August 2011 in Kraft. Gleichzeitig treten die Technischer Zeichner-Ausbildungsverordnung vom 17. Dezember 1993 (BGBl. 1994 I S. 25), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 19. Juni 2000 (BGBl. I S. 863) geändert worden ist, und die Verordnung über die Berufsausbildung zum Technischen Produktdesigner/zur Technischen Produktdesignerin vom 24. Juni 2005 (BGBl. I S. 1804, 2261) außer Kraft.
(zu § 4 Absatz 1 Satz 1)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Technischen Produktdesigner und zur Technischen Produktdesignerin
(Fundstelle: BGBl. I 2011, 1227 - 1232)
– Sachliche Gliederung –
Abschnitt A: Gemeinsame berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
Lfd. Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
123
1Erstellen und Anwenden
technischer Dokumente
Abschnitt A Nummer 1)
a)
Normvorgaben zur Erstellung technischer Zeichnungen berücksichtigen
b)
geometrische Beziehungen unterscheiden
c)
Einzelteile und Baugruppen in Ansichten und Schnitten normgerecht darstellen
d)
Regeln der Maßeintragung anwenden
e)
Werkstücke räumlich darstellen
f)
Freihandskizzen anfertigen und bemaßen
g)
technische Begleitunterlagen, insbesondere Stücklisten, erstellen und pflegen
h)
technische Dokumentations- und Präsentationsunterlagen erstellen
i)
Stücklisten, Tabellen, Diagramme, Handbücher und Bedienungshinweise verwenden
2Rechnergestützt Konstruieren
Abschnitt A Nummer 2)
a)
Datensätze für Einzelteile und Baugruppen nach technischen Vorgaben und eigenen Entwürfen erstellen
b)
Strukturierungsmethoden anwenden
c)
Zeichnungen ableiten oder erstellen
d)
Symbole auswählen und verwenden
e)
Kauf- und Normteile aus Bibliotheken und Katalogen auswählen und verwenden
3Unterscheiden von Werkstoffen
Abschnitt A Nummer 3)
a)
Informationen über Werkstoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten einholen
b)
Werkstoffe und Halbzeuge hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit unterscheiden
c)
Werkstoffnormung berücksichtigen
4Unterscheiden von
Fertigungsverfahren und
Montagetechniken
Abschnitt A Nummer 4)
a)
branchentypische Fertigungs- und Fügeverfahren unterscheiden
b)
Montagetechniken unterscheiden
5Ausführen von Berechnungen
Abschnitt A Nummer 5)
a)
Längen und Winkel sowie Flächen, Volumen und Massen berechnen
b)
Längen- und Volumenausdehnung berechnen
Abschnitt B: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
Lfd. Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
123
1Beurteilen von Werk- und Hilfsstoffen
Abschnitt B Nummer 1)
a)
Werkstoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten beurteilen
b)
Hilfsstoffe unterscheiden und ihrer Verwendung nach zuordnen
c)
Werk- und Hilfsstoffe hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit beurteilen
d)
Werkstoffnormung anwenden
e)
Werkstoffeigenschaften in technischen Dokumenten beschreiben
2Produktentwicklung
Abschnitt B Nummer 2)
2.1Produktentstehungsprozess
Abschnitt B Nummer 2.1)
a)
den betrieblichen Produktentstehungsprozess berücksichtigen
b)
Inhalte und Aufgaben des eigenen Arbeitsfeldes dem Produktentstehungsprozess zuordnen
c)
Methoden des Projekt- und Prozessmanagements anwenden
d)
Schritte der methodischen Konstruktion unterscheiden
e)
analytische und statistische Werkzeuge zur Qualitätssicherung interpretieren und anwenden
f)
mit vor- und nachgelagerten Bereichen kommunizieren, die Schnittstellen identifizieren und Abstimmungen herbeiführen
g)
in den Phasen des Produktlebenszyklus, insbesondere Entwicklung und Konstruktion, Fertigung und Montage, Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung, Service, Demontage und Entsorgung, die rechtlichen Vorgaben einhalten
2.2Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen
Abschnitt B Nummer 2.2)
a)
Konstruktionsarten unterscheiden
b)
Produktanforderungen definieren, Lastenheft, Pflichtenheft und Anforderungslisten unterscheiden sowie Qualitätsanforderungen berücksichtigen
c)
Kreativitätstechniken zur Lösungsfindung anwenden
d)
Lösungen unter Berücksichtigung von technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien entwickeln, bewerten und auswählen
e)
Lösungen visualisieren und präsentieren
2.3Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
Abschnitt B Nummer 2.3)
a)
funktions-, fertigungs-, beanspruchungs-, montage- und prüfgerechte Anforderungen an Konstruktionen berücksichtigen
b)
Designvorgaben nach technischen und funktionalen Gesichtspunkten beachten
c)
Bauteile und Halbzeuge nach Vorgaben und technischen Unterlagen auswählen
d)
Verwendung von Norm- und Kaufteilen berücksichtigen
e)
Werkstoffanforderungen und -eigenschaften berücksichtigen
f)
Toleranzen, Passungen und Oberflächen festlegen
g)
Detailkonstruktionen anfertigen
h)
konstruktive Änderungen vornehmen
i)
Füge- und Verbindungstechniken berücksichtigen
j)
Berechnungen zur Mechanik, insbesondere Geschwindigkeit, Kräfte und Kräftezerlegung sowie Drehmoment und Reibung, durchführen
k)
Festigkeitsberechnungen, insbesondere der Flächenpressung, Zug-, Druck- und Scherbeanspruchung, durchführen
l)
Arbeit, Leistung und Wirkungsgrad berechnen
m)
Datensätze erstellen und Datenqualität im Prozess sichern
n)
unterschiedliche Datenformate austauschen und anwenden
3Auswählen von Fertigungs-
und Fügeverfahren sowie Montagetechniken
Abschnitt B Nummer 3)
a)
Fertigungsverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
b)
Montagetechnik und Fügeverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
4Ausführen von Simulationen
Abschnitt B Nummer 4)
a)
virtuelle Zusammenbauten erstellen und auf Kollision prüfen
b)
branchen- und betriebsspezifische Simulationsverfahren anwenden
Abschnitt C: Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion
Lfd. Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
123
1Gestalten und
Entwerfen von Objekten
Abschnitt C Nummer 1)
a)
Produkt-, Wettbewerbs- und Patentrecherchen durchführen
b)
Stufen des Designprozesses, insbesondere Skizzen, CAD-Modelle und physikalische Modelle, unterscheiden
c)
Grundlagen der Gestaltung anwenden
d)
Entwurfsskizzen erstellen
e)
Objekte funktionsgerecht gestalten
f)
Objekte unter Beachtung ergonomischer Richtlinien und rechtlicher Vorgaben gestalten
g)
Objekte unter Berücksichtigung von Materialeigenschaften gestalten
2Konstruieren mit Freiformflächen
Abschnitt C Nummer 2)
a)
Kurvenarten unterscheiden
b)
Raumkurven erzeugen
c)
Kurven glätten
d)
Kurvenübergänge erzeugen und beurteilen
e)
Freiformflächen erzeugen und beurteilen
f)
Flächenübergänge erzeugen und beurteilen
g)
Flächenverbände erzeugen und beurteilen
h)
Objekte mit Freiformflächen erstellen und beurteilen
3Konstruieren von Objekten
Abschnitt C Nummer 3)
a)
Designvorgaben nach technischen, funktionalen und ästhetischen Gesichtspunkten umsetzen
b)
Objekte als Flächen-, Volumen- und Hybridmodell konstruieren
c)
Objekte funktions- und beanspruchungsgerecht konstruieren
d)
Objekte unter Berücksichtigung von Fertigungstechniken, insbesondere Tiefziehen, Spritzgießen und Biegen, konstruieren
e)
Objekte unter Berücksichtigung von Fügeverfahren und Montagetechniken, insbesondere Kleben, Schweißen, Clip- und Schnappverbindungen, konstruieren
f)
Objekte ergonomisch konstruieren
g)
Objekte unter Berücksichtigung von Werkstoffen, insbesondere Bleche, Kunststoff, Holz, Verbundwerkstoffe, Glas, Papier und Pappe, konstruieren
h)
Objekte, insbesondere unter Berücksichtigung von Berechnungs- und Versuchsergebnissen, optimieren
4Simulation und Präsentation
Abschnitt C Nummer 4)
a)
Simulationen erstellen, nutzen und auswerten
b)
Verhalten von Bauteilen und Baugruppen durch virtuelle Bewegungssimulationen prüfen
c)
Objekte fotorealistisch präsentieren und animieren
d)
Visualisierungstechniken anwenden
Abschnitt D: Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion
Lfd. Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
123
1Ändern und Prüfen von Werkstoffeigenschaften
Abschnitt D Nummer 1)
a)
Verfahren zur Änderung von Werkstoffeigenschaften auswählen
b)
Prüfverfahren zur Feststellung der Werkstoffeigenschaften auswählen
2Erstellen von Konstruktionen
Abschnitt D Nummer 2)
a)
Aufbau, Funktion und Wirkungsweise von Maschinenelementen, insbesondere Getriebe, Kupplungen und Vorrichtungen, auswählen
b)
Konstruktionen mit Funktionseinheiten, Standardteilen und Verbindungselementen entwickeln
c)
Gusskonstruktionen erstellen
d)
Schweißkonstruktionen erstellen
3Fertigungstechnik
Abschnitt D Nummer 3)
a)
Auswirkungen der Urformtechnik auf die Bemaßung, Gestaltung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
b)
Auswirkungen der Umformtechnik auf die Bemaßung, Gestaltung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
c)
Auswirkungen der Zerspanungstechnik auf die Bemaßung, Gestaltung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
d)
fertigungstechnische Berechnungen durchführen
4Füge- und Montagetechnik
Abschnitt D Nummer 4)
a)
Auswirkungen der Füge- und Montagetechniken auf die Gestaltung, Bemaßung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
b)
Toleranzen und Passungen berechnen
c)
Maschinen- oder Verbindungselemente beanspruchungs- und funktionsgerecht in Konstruktionen verwenden
5Steuerungs- und Elektrotechnik
Abschnitt D Nummer 5)
a)
Elemente der Steuerungstechnik unterscheiden
b)
Schaltungen mit Bauelementen der Hydraulik und Elektropneumatik beurteilen
c)
grundlegende Gesetzmäßigkeiten der Elektrotechnik beachten und Grundgrößen berechnen
d)
Größen der Steuerungstechnik, insbesondere Drücke und Kräfte, berechnen
e)
Gefahren in der Steuerungs- und Elektrotechnik sowie die Anforderungen entsprechender Schutzmaßnahmen beachten
f)
Schaltpläne der Steuerungs- und Elektrotechnik in CAD-Datensätze einbinden
Abschnitt E: Gemeinsame integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
Lfd. Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
123
1Berufsbildung,
Arbeits- und Tarifrecht
Abschnitt E Nummer 1)
a)
Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären
b)
gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen
c)
Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
d)
wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
e)
wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennen
2Aufbau und Organisation
des Ausbildungsbetriebes
Abschnitt E Nummer 2)
a)
Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern
b)
Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung erklären
c)
Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
d)
Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben
3Sicherheit und
Gesundheitsschutz bei der Arbeit
Abschnitt E Nummer 3)
a)
Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
b)
berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
c)
Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
d)
Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
4Umweltschutz
Abschnitt E Nummer 4)Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
a)
mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
b)
für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
c)
Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
d)
Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
5Anwenden von Informations-
und Kommunikationstechniken
Abschnitt E Nummer 5)
a)
betriebliche Kommunikations- und Informationssysteme zur Übertragung von Daten, Bildern und Sprache anwenden
b)
Standardsoftware, insbesondere zur Tabellenkalkulation, Textverarbeitung und Präsentation, einsetzen
c)
Informationen, insbesondere auch englischsprachige, beschaffen, bewerten und nutzen
d)
Daten pflegen und sichern
e)
Vorschriften zur Datensicherheit beachten
6Arbeitsplanung und -organisation
Abschnitt E Nummer 6)
a)
Arbeitsaufträge und Vorgaben auf Umsetzbarkeit prüfen
b)
auftragsbezogene Informationen und Daten beschaffen, bewerten und nutzen
c)
Arbeitsschritte und -abläufe nach funktionalen, organisatorischen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Kriterien festlegen und sicherstellen
d)
rechtliche, betriebliche und technische Vorschriften beachten
e)
Arbeitsauftrag planen und mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
f)
Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
g)
Arbeitsergebnisse zusammenführen, erbrachte Leistungen kontrollieren und anhand der Vorgaben bewerten sowie dokumentieren
h)
Aufgaben im Team planen und bearbeiten; Teamergebnisse abstimmen, auswerten und präsentieren
7Durchführen von
qualitätssichernden Maßnahmen
Abschnitt E Nummer 7)
a)
Ziele und Aufgaben qualitätssichernder Maßnahmen beachten
b)
qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden, insbesondere Zwischen- und Endergebnisse prüfen und beurteilen
c)
Fehler und Qualitätsmängel sowie deren Ursachen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen ergreifen und dokumentieren
d)
zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
8Kundenorientierung
Abschnitt E Nummer 8)
a)
kundenspezifische Anforderungen und Informationen entgegennehmen, im Betrieb weiterleiten und berücksichtigen
b)
Kunden unter Beachtung von betrieblichen Kommunikationsregeln informieren und beraten sowie Kundenanforderungen beachten
c)
mit Kunden in englischer Sprache kommunizieren
d)
kulturelle Identitäten berücksichtigen
(zu § 4 Absatz 1 Satz 2)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Technischen Produktdesigner und zur Technischen Produktdesignerin
(Fundstelle: BGBl. I 2011, 1233 - 1243)
– Zeitliche Gliederung –
Abschnitt 1
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und FähigkeitenZeitrahmen
in Monaten
1234
1Berufsbildung,
Arbeits- und Tarifrecht
Abschnitt E Nummer 1)
a)
Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären
b)
gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen
c)
Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
d)
wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
e)
wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennenwährend
der gesamten
Ausbildung
zu vermitteln
2Aufbau und
Organisation des
Ausbildungsbetriebes
Abschnitt E Nummer 2)
a)
Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern
b)
Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung erklären
c)
Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
d)
Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben
3Sicherheit und
Gesundheitsschutz
bei der Arbeit
Abschnitt E Nummer 3)
a)
Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
b)
berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
c)
Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
d)
Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen der Brandbekämpfung ergreifen
4Umweltschutz
Abschnitt E Nummer 4)Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
a)
mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
b)
für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
c)
Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
d)
Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
Abschnitt 2
1. bis 3. Ausbildungshalbjahr:
Zeitrahmen 1: Einfache Bauteile und Baugruppen darstellen
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 1)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Erstellen und Anwenden technischer Dokumente
Abschnitt A Nummer 1)
a)
Normvorgaben zur Erstellung technischer Zeichnungen berücksichtigen
b)
geometrische Beziehungen unterscheiden
c)
Einzelteile und Baugruppen in Ansichten und Schnitten normgerecht darstellen
d)
Regeln der Maßeintragung anwenden
e)
Werkstücke räumlich darstellen
f)
Freihandskizzen anfertigen und bemaßen4 bis 6
2Rechnergestützt
Konstruieren
Abschnitt A Nummer 2)
a)
Datensätze für Einzelteile und Baugruppen nach technischen Vorgaben und eigenen Entwürfen erstellen
b)
Strukturierungsmethoden anwenden
e)
Kauf- und Normteile aus Bibliotheken und Katalogen auswählen und verwenden
3Unterscheiden
von Werkstoffen
Abschnitt A Nummer 3)
a)
Informationen über Werkstoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten einholen
4Ausführen
von Berechnungen
Abschnitt A Nummer 5)
a)
Längen und Winkel sowie Flächen, Volumen und Massen berechnen
5Anwenden von
Informations- und
Kommunikationstechniken
Abschnitt E Nummer 5)
a)
betriebliche Kommunikations- und Informationssysteme zur Übertragung von Daten, Bildern und Sprache anwenden
b)
Standardsoftware, insbesondere zur Tabellenkalkulation, Textverarbeitung und Präsentation, einsetzen
c)
Informationen, insbesondere auch englischsprachige, beschaffen, bewerten und nutzen
d)
Daten pflegen und sichern
e)
Vorschriften zur Datensicherheit beachten
6Arbeitsplanung
und -organisation
Abschnitt E Nummer 6)
a)
Arbeitsaufträge und Vorgaben auf Umsetzbarkeit prüfen
b)
auftragsbezogene Informationen und Daten beschaffen, bewerten und nutzen
7Kundenorientierung
Abschnitt E Nummer 8)
c)
mit Kunden in englischer Sprache kommunizieren
d)
kulturelle Identitäten berücksichtigen
Zeitrahmen 2: Technische Dokumente erstellen
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 1)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Erstellen und Anwenden technischer Dokumente
Abschnitt A Nummer 1)
g)
technische Begleitunterlagen, insbesondere Stücklisten, erstellen und pflegen
h)
technische Dokumentations- und Präsentationsunterlagen erstellen
i)
Stücklisten, Tabellen, Diagramme, Handbücher und Bedienungshinweise verwenden
2Rechnergestützt
Konstruieren
Abschnitt A Nummer 2)
c)
Zeichnungen ableiten oder erstellen
d)
Symbole auswählen und verwenden4 bis 6
3Unterscheiden von Werkstoffen
Abschnitt A Nummer 3)
b)
Werkstoffe und Halbzeuge hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit unterscheiden
c)
Werkstoffnormung berücksichtigen
4Beurteilen von
Werk- und Hilfsstoffen
Abschnitt B Nummer 1)
d)
Werkstoffnormung anwenden
e)
Werkstoffeigenschaften in technischen Dokumenten beschreiben
5Entwerfen,
Ausarbeiten und
Berechnen von
Bauteilen und
Baugruppen
Abschnitt B
Nummer 2.3)
c)
Bauteile und Halbzeuge nach Vorgaben und technischen Unterlagen auswählen
d)
Verwendung von Norm- und Kaufteilen berücksichtigen
f)
Toleranzen, Passungen und Oberflächen festlegen
i)
Füge- und Verbindungstechniken berücksichtigen
m)
Datensätze erstellen und Datenqualität im Prozess sichern
6Anwenden von
Informations- und
Kommunikationstechniken
Abschnitt E Nummer 5)
b)
Standardsoftware, insbesondere zur Tabellenkalkulation, Textverarbeitung und Präsentation, einsetzen
c)
Informationen, insbesondere auch englischsprachige, beschaffen, bewerten und nutzen
d)
Daten pflegen und sichern
e)
Vorschriften zur Datensicherheit beachten
7Arbeitsplanung
und -organisation
Abschnitt E Nummer 6)
c)
Arbeitsschritte und -abläufe nach funktionalen, organisatorischen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Kriterien festlegen und sicherstellen
d)
rechtliche, betriebliche und technische Vorschriften beachten
g)
Arbeitsergebnisse zusammenführen, erbrachte Leistungen kontrollieren und anhand der Vorgaben bewerten sowie dokumentieren
Zeitrahmen 3: Bauteile werkstoff-, fertigungs- und montagegerecht gestalten und erstellen
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 1)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Unterscheiden von Fertigungsverfahren
und Montagetechniken
Abschnitt A Nummer 4)
a)
branchentypische Fertigungs- und Fügeverfahren unterscheiden
b)
Montagetechniken unterscheiden
2Ausführen von Berechnungen
Abschnitt A Nummer 5)
b)
Längen- und Volumenausdehnung berechnen
3Beurteilen von
Werk- und Hilfsstoffen
Abschnitt B Nummer 1)
a)
Werkstoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten beurteilen
b)
Hilfsstoffe unterscheiden und ihrer Verwendung nach zuordnen
c)
Werk- und Hilfsstoffe hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit beurteilen3 bis 5
4Produktentstehungsprozess
Abschnitt B
Nummer 2.1)
a)
den betrieblichen Produktentstehungsprozess berücksichtigen
b)
Inhalte und Aufgaben des eigenen Arbeitsfeldes dem Produktentstehungsprozess zuordnen
f)
mit vor- und nachgelagerten Bereichen kommunizieren, die Schnittstellen identifizieren und Abstimmungen herbeiführen
g)
in den Phasen des Produktlebenszyklus, insbesondere Entwicklung und Konstruktion, Fertigung und Montage, Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung, Service, Demontage und Entsorgung, die rechtlichen Vorgaben einhalten
5Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen
Abschnitt B
Nummer 2.2)
b)
Produktanforderungen definieren, Lastenheft, Pflichtenheft und Anforderungslisten unterscheiden sowie Qualitätsanforderungen berücksichtigen
c)
Kreativitätstechniken zur Lösungsfindung anwenden
6Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
Abschnitt B
Nummer 2.3)
a)
funktions-, fertigungs-, beanspruchungs-, montage- und prüfgerechte Anforderungen an Konstruktionen berücksichtigen
e)
Werkstoffanforderungen und -eigenschaften berücksichtigen
7Auswählen von Fertigungs- und Fügeverfahren sowie Montagetechniken
Abschnitt B Nummer 3)
a)
Fertigungsverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
b)
Montagetechnik und Fügeverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
8Arbeitsplanung
und -organisation
Abschnitt E Nummer 6)
e)
Arbeitsauftrag planen und mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
9Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
Abschnitt E Nummer 7)
b)
qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden, insbesondere Zwischen- und Endergebnisse prüfen und beurteilen
c)
Fehler und Qualitätsmängel sowie deren Ursachen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen und dokumentieren
Zeitrahmen 4: Konstruktionsprozess umsetzen
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 1)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Produktentstehungsprozess
Abschnitt B Nummer 2.1)
b)
Inhalte und Aufgaben des eigenen Arbeitsfeldes dem Produktentstehungsprozess zuordnen
c)
Methoden des Projekt- und Prozessmanagements anwenden
d)
Schritte der methodischen Konstruktion unterscheiden
e)
analytische und statistische Werkzeuge zur Qualitätssicherung interpretieren und anwenden
f)
mit vor- und nachgelagerten Bereichen kommunizieren, die Schnittstellen identifizieren und Abstimmungen herbeiführen
g)
in den Phasen des Produktlebenszyklus, insbesondere Entwicklung und Konstruktion, Fertigung und Montage, Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung, Service, Demontage und Entsorgung, die rechtlichen Vorgaben einhalten3 bis 5
2Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen
Abschnitt B
Nummer 2.2)
b)
Produktanforderungen definieren, Lastenheft, Pflichtenheft und Anforderungslisten unterscheiden sowie Qualitätsanforderungen berücksichtigen
e)
Lösungen visualisieren und präsentieren
3Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
Abschnitt B Nummer 2.3)
n)
unterschiedliche Datenformate austauschen und anwenden
4Arbeitsplanung und
-organisation
Abschnitt E Nummer 6)
e)
Arbeitsauftrag planen und mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
f)
Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
h)
Aufgaben im Team planen und bearbeiten; Teamergebnisse abstimmen, auswerten und präsentieren
5Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
Abschnitt E Nummer 7)
d)
zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
6Kundenorientierung
Abschnitt E Nummer 8)
a)
kundenspezifische Anforderungen und Informationen entgegennehmen, im Betrieb weiterleiten und berücksichtigen
Abschnitt 3
4. bis 7. Ausbildungshalbjahr: Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion
Zeitrahmen 5: Komplexe Bauteile und Baugruppen konstruieren
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 1)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen
Abschnitt B Nummer 2.2)
a)
Konstruktionsarten unterscheiden
b)
Produktanforderungen definieren, Lastenheft, Pflichtenheft und Anforderungslisten unterscheiden sowie Qualitätsanforderungen berücksichtigen
c)
Kreativitätstechniken zur Lösungsfindung anwenden
d)
Lösungen unter Berücksichtigung von technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien entwickeln, bewerten und auswählen
e)
Lösungen visualisieren und präsentieren
11 bis 13
2Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
Abschnitt B Nummer 2.3)
a)
funktions-, fertigungs-, beanspruchungs-, montage- und prüfgerechte Anforderungen an Konstruktionen berücksichtigen
b)
Designvorgaben nach technischen und funktionalen Gesichtspunkten beachten
g)
Detailkonstruktionen anfertigen
h)
konstruktive Änderungen vornehmen
j)
Berechnungen zur Mechanik, insbesondere Geschwindigkeit, Kräfte und Kräftezerlegung sowie Drehmoment und Reibung, durchführen
k)
Festigkeitsberechnungen, insbesondere der Flächenpressung, Zug-, Druck- und Scherbeanspruchung, durchführen
l)
Arbeit, Leistung und Wirkungsgrad berechnen
3Auswählen von Fertigungs- und Fügeverfahren sowie Montagetechniken
Abschnitt B Nummer 3)
a)
Fertigungsverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
b)
Montagetechnik und Fügeverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
4Ausführen von Simulationen
Abschnitt B Nummer 4)
a)
virtuelle Zusammenbauten erstellen und auf Kollision prüfen
b)
branchen- und betriebsspezifische Simulationsverfahren anwenden
5Gestalten und Entwerfen von Objekten
Abschnitt C Nummer 1)
c)
Grundlagen der Gestaltung anwenden
d)
Entwurfsskizzen erstellen
6Konstruieren mit Freiformflächen
Abschnitt C Nummer 2)
a)
Kurvenarten unterscheiden
b)
Raumkurven erzeugen
c)
Kurven glätten
d)
Kurvenübergänge erzeugen und beurteilen
e)
Freiformflächen erzeugen und beurteilen
7Konstruieren
von Objekten
Abschnitt C Nummer 3)
d)
Objekte unter Berücksichtigung von Fertigungstechniken, insbesondere Tiefziehen, Spritzgießen und Biegen, konstruieren
e)
Objekte unter Berücksichtigung von Fügeverfahren und Montagetechniken, insbesondere Kleben, Schweißen, Clip- und Schnappverbindungen, konstruieren
g)
Objekte unter Berücksichtigung von Werkstoffen, insbesondere Bleche, Kunststoff, Holz, Verbundwerkstoffe, Glas, Papier und Pappe, konstruieren
8Anwenden von
Informations- und
Kommunikationstechniken
Abschnitt E Nummer 5)
c)
Informationen, insbesondere auch englischsprachige, beschaffen, bewerten und nutzen
d)
Daten pflegen und sichern
9Arbeitsplanung
und -organisation
Abschnitt E Nummer 6)
c)
Arbeitsschritte und -abläufe nach funktionalen, organisatorischen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Kriterien festlegen und sicherstellen
e)
Arbeitsauftrag planen und mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
f)
Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
g)
Arbeitsergebnisse zusammenführen, erbrachte Leistungen kontrollieren und anhand der Vorgaben bewerten sowie dokumentieren
10Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
Abschnitt E Nummer 7)
a)
Ziele und Aufgaben qualitätssichernder Maßnahmen beachten
c)
Fehler und Qualitätsmängel sowie deren Ursachen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen und dokumentieren
11Kundenorientierung
Abschnitt E Nummer 8)
a)
kundenspezifische Anforderungen und Informationen entgegennehmen, im Betrieb weiterleiten und berücksichtigen
Zeitrahmen 6: Produkte entwerfen, gestalten und konstruieren
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 1)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Gestalten und Entwerfen von Objekten
Abschnitt C Nummer 1)
a)
Produkt-, Wettbewerbs- und Patentrecherchen durchführen
b)
Stufen des Designprozesses, insbesondere Skizzen, CAD-Modelle und physikalische Modelle, unterscheiden
e)
Objekte funktionsgerecht gestalten
f)
Objekte unter Beachtung ergonomischer Richtlinien und rechtlicher Vorgaben gestalten
g)
Objekte unter Berücksichtigung von Materialeigenschaften gestalten
2Konstruieren von Freiformflächen
Abschnitt C Nummer 2)
f)
Flächenübergänge erzeugen und beurteilen
g)
Flächenverbände erzeugen und beurteilen
h)
Objekte mit Freiformflächen erstellen und beurteilen
3Konstruieren
von Objekten
Abschnitt C Nummer 3)
a)
Designvorgaben nach technischen, funktionalen und ästhetischen Gesichtspunkten umsetzen
b)
Objekte als Flächen-, Volumen- und Hybridmodell konstruieren
c)
Objekte funktions- und beanspruchungsgerecht konstruieren
f)
Objekte ergonomisch konstruieren
h)
Objekte, insbesondere unter Berücksichtigung von Berechnungs- und Versuchsergebnissen, optimieren11 bis 13
4Simulation und Präsentation
Abschnitt C Nummer 4)
a)
Simulationen erstellen, nutzen und auswerten
b)
Verhalten von Bauteilen und Baugruppen durch virtuelle Bewegungssimulationen prüfen
c)
Objekte fotorealistisch präsentieren und animieren
d)
Visualisierungstechniken anwenden
5Arbeitsplanung
und -organisation
Abschnitt E Nummer 6)
h)
Aufgaben im Team planen und bearbeiten; Teamergebnisse abstimmen, auswerten und präsentieren
6Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
Abschnitt E Nummer 7)
c)
Fehler und Qualitätsmängel sowie deren Ursachen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen ergreifen und dokumentieren
d)
zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
7Kundenorientierung
Abschnitt E Nummer 8)
b)
Kunden unter Beachtung von betrieblichen Kommunikationsregeln informieren und beraten sowie Kundenanforderungen beachten
c)
mit Kunden in englischer Sprache kommunizieren
d)
kulturelle Identitäten berücksichtigen
Abschnitt 4
4. bis 7. Ausbildungshalbjahr: Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion
Zeitrahmen 7: Komplexe Bauteile und Baugruppen konstruieren
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 1)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Beurteilen von Werk- und Hilfsstoffen
Abschnitt B Nummer 1)
a)
Werkstoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten beurteilen
b)
Hilfsstoffe unterscheiden und ihrer Verwendung nach zuordnen
2Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen
Abschnitt B Nummer 2.2)
a)
Konstruktionsarten unterscheiden
b)
Produktanforderungen definieren, Lastenheft, Pflichtenheft und Anforderungslisten unterscheiden sowie Qualitätsanforderungen berücksichtigen
c)
Kreativitätstechniken zur Lösungsfindung anwenden
d)
Lösungen unter Berücksichtigung von technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien entwickeln, bewerten und auswählen
e)
Lösungen visualisieren und präsentieren
3Entwerfen,
Ausarbeiten und
Berechnen von
Bauteilen und
Baugruppen
Abschnitt B
Nummer 2.3)
a)
funktions-, fertigungs-, beanspruchungs-, montage- und prüfgerechte Anforderungen an Konstruktionen berücksichtigen
b)
Designvorgaben nach technischen und funktionalen Gesichtspunkten beachten
g)
Detailkonstruktionen anfertigen
h)
konstruktive Änderungen vornehmen
j)
Berechnungen zur Mechanik, insbesondere Geschwindigkeit, Kräfte und Kräftezerlegung sowie Drehmoment und Reibung, durchführen
k)
Festigkeitsberechnungen, insbesondere der Flächenpressung, Zug-, Druck- und Scherbeanspruchung, durchführen
l)
Arbeit, Leistung und Wirkungsgrad berechnen
11 bis 13
4Auswählen von
Fertigungs- und
Fügeverfahren sowie Montagetechniken
Abschnitt B Nummer 3)
a)
Fertigungsverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
b)
Montagetechnik und Fügeverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
5Ausführen
von Simulationen
Abschnitt B Nummer 4)
a)
virtuelle Zusammenbauten erstellen und auf Kollision prüfen
b)
branchen- und betriebsspezifische Simulationsverfahren anwenden
6Ändern und Prüfen von Werkstoffeigenschaften
Abschnitt D Nummer 1)
a)
Verfahren zur Änderung von Werkstoffeigenschaften auswählen
b)
Prüfverfahren zur Feststellung der Werkstoffeigenschaften auswählen
7Steuerungs-
und Elektrotechnik
Abschnitt D Nummer 5)
a)
Elemente der Steuerungstechnik unterscheiden
b)
Schaltungen mit Bauelementen der Hydraulik und Elektropneumatik beurteilen
c)
grundlegende Gesetzmäßigkeiten der Elektrotechnik beachten und Grundgrößen berechnen
d)
Größen der Steuerungstechnik, insbesondere Drücke und Kräfte, berechnen
e)
Gefahren in der Steuerungs- und Elektrotechnik sowie die Anforderungen entsprechender Schutzmaßnahmen beachten
f)
Schaltpläne der Steuerungs- und Elektrotechnik in CAD-Datensätze einbinden
8Arbeitsplanung
und -organisation
Abschnitt E Nummer 6)
e)
Arbeitsauftrag planen und mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
f)
Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
g)
Arbeitsergebnisse zusammenführen, erbrachte Leistungen kontrollieren und anhand der Vorgaben bewerten sowie dokumentieren
h)
Aufgaben im Team planen und bearbeiten; Teamergebnisse abstimmen, auswerten und präsentieren
9Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
Abschnitt E Nummer 7)
b)
qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden, insbesondere Zwischen- und Endergebnisse prüfen und beurteilen
c)
Fehler und Qualitätsmängel sowie deren Ursachen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen ergreifen und dokumentieren
d)
zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
10Kundenorientierung
Abschnitt E Nummer 8)
c)
mit Kunden in englischer Sprache kommunizieren
Zeitrahmen 8: Technische Erzeugnisse konzipieren, entwerfen und ausarbeiten
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 1)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
Abschnitt B Nummer 2.3)
c)
Bauteile und Halbzeuge nach Vorgaben und technischen Unterlagen auswählen
d)
Verwendung von Norm- und Kaufteilen berücksichtigen
i)
Füge- und Verbindungstechniken berücksichtigen
j)
Berechnungen zur Mechanik, insbesondere Geschwindigkeit, Kräfte und Kräftezerlegung sowie Drehmoment und Reibung, durchführen
k)
Festigkeitsberechnungen, insbesondere der Flächenpressung, Zug-, Druck- und Scherbeanspruchung, durchführen
l)
Arbeit, Leistung und Wirkungsgrad berechnen
11 bis 13
2Ausführen von Simulationen
Abschnitt B Nummer 4)
a)
virtuelle Zusammenbauten erstellen und auf Kollision prüfen
b)
branchen- und betriebsspezifische Simulationsverfahren anwenden
3Erstellen von Konstruktionen
Abschnitt D Nummer 2)
a)
Aufbau, Funktion und Wirkungsweise von Maschinenelementen, insbesondere Getriebe, Kupplungen und Vorrichtungen, auswählen
b)
Konstruktionen mit Funktionseinheiten, Standardteilen und Verbindungselementen entwickeln
c)
Gusskonstruktionen erstellen
d)
Schweißkonstruktionen erstellen
4Fertigungstechnik
Abschnitt D Nummer 3)
a)
Auswirkungen der Urformtechnik auf die Bemaßung, Gestaltung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
b)
Auswirkungen der Umformtechnik auf die Bemaßung, Gestaltung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
c)
Auswirkungen der Zerspanungstechnik auf die Bemaßung, Gestaltung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
d)
fertigungstechnische Berechnungen durchführen
5Füge- und Montagetechnik
Abschnitt D Nummer 4)
a)
Auswirkungen der Füge- und Montagetechniken auf die Gestaltung, Bemaßung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
b)
Toleranzen und Passungen berechnen
c)
Maschinen- oder Verbindungselemente beanspruchungs- und funktionsgerecht in Konstruktionen verwenden
6Arbeitsplanung
und -organisation
Abschnitt E Nummer 6)
c)
Arbeitsschritte und -abläufe nach funktionalen, organisatorischen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Kriterien festlegen und sicherstellen
d)
rechtliche, betriebliche und technische Vorschriften beachten
7Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
Abschnitt E Nummer 7)
a)
Ziele und Aufgaben qualitätssichernder Maßnahmen beachten
8Kundenorientierung
Abschnitt E Nummer 8)
b)
Kunden unter Beachtung von betrieblichen Kommunikationsregeln informieren und beraten sowie Kundenanforderungen beachten
c)
mit Kunden in englischer Sprache kommunizieren
(zu § 14 Absatz 1 Satz 1)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Technischen Systemplaner und zur Technischen Systemplanerin
(Fundstelle: BGBl. I 2011, 1244 - 1250)
– Sachliche Gliederung –
Abschnitt A: Gemeinsame berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
Lfd. Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
123
1Erstellen und Anwenden technischer Dokumente
Abschnitt A Nummer 1)
a)
Normvorgaben zur Erstellung technischer Zeichnungen berücksichtigen
b)
geometrische Beziehungen unterscheiden
c)
Einzelteile und Baugruppen in Ansichten und Schnitten normgerecht darstellen
d)
Regeln der Maßeintragung anwenden
e)
Werkstücke räumlich darstellen
f)
Freihandskizzen anfertigen und bemaßen
g)
technische Begleitunterlagen, insbesondere Stücklisten, erstellen und pflegen
h)
technische Dokumentations- und Präsentationsunterlagen erstellen
i)
Stücklisten, Tabellen, Diagramme, Handbücher und Bedienungshinweise verwenden
2Rechnergestützt Konstruieren
Abschnitt A Nummer 2)
a)
Datensätze für Einzelteile und Baugruppen nach technischen Vorgaben und eigenen Entwürfen erstellen
b)
Strukturierungsmethoden anwenden
c)
Zeichnungen ableiten oder erstellen
d)
Symbole auswählen und verwenden
e)
Kauf- und Normteile aus Bibliotheken und Katalogen auswählen und verwenden
3Unterscheiden von Werkstoffen
Abschnitt A Nummer 3)
a)
Informationen über Werkstoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten einholen
b)
Werkstoffe und Halbzeuge hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit unterscheiden
c)
Werkstoffnormung berücksichtigen
4Unterscheiden von Fertigungsverfahren und Montagetechniken
Abschnitt A Nummer 4)
a)
branchentypische Fertigungs- und Fügeverfahren unterscheiden
b)
Montagetechniken unterscheiden
5Ausführen von Berechnungen
Abschnitt A Nummer 5)
a)
Längen und Winkel sowie Flächen, Volumen und Massen berechnen
b)
Längen- und Volumenausdehnung berechnen
Abschnitt B: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
Lfd. Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
123
1Beurteilen von Werkstoffen und Korrosionsschutzverfahren
Abschnitt B Nummer 1)
a)
Werkstoffeigenschaften anwendungsbezogen beurteilen
b)
Werkstoffe nach Verwendungszweck auswählen
c)
Korrosionsschutzverfahren unterscheiden und beurteilen
2Beurteilen von Montage- und Fügeverfahren
Abschnitt B Nummer 2)
a)
Verbindungstechnik für lösbare und nicht lösbare Verbindungen beurteilen und auswählen
b)
örtliche Gegebenheiten für Einzel- und Baugruppenmontage berücksichtigen
3Erstellen technischer Unterlagen
Abschnitt B Nummer 3)
a)
Teil-, Gruppen-, Gesamt- und Fertigungszeichnungen unter Anwendung der technischen Norm- und Regelwerke erstellen
b)
technische Unterlagen angrenzender Bereiche lesen, Schnittstellen identifizieren sowie angrenzende Bereiche darstellen
c)
Bauteile und Baugruppen fertigungs-, montage- und funktionsgerecht bemaßen
d)
Halbzeuge, Normteile, Bauteile und Baugruppen nach Vorgaben, technischen Unterlagen und Leistungsdaten auswählen
e)
Aufmaße erstellen
f)
technische Unterlagen, insbesondere Tabellen, handhaben und erstellen
g)
sicherheitstechnische Bestimmungen, insbesondere des Brandschutzes, beachten
4Anfertigen von Skizzen
Abschnitt B Nummer 4)
a)
Teil- und Detailskizzen nach örtlichen Gegebenheiten und Vorlagen anfertigen
b)
Bauteile und Baugruppen in ihrer räumlichen Anordnung zueinander skizzieren
Abschnitt C: Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
Lfd. Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
123
1Erstellen technischer Unterlagen
für die Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
Abschnitt C Nummer 1)
a)
Funktions- und Aufmaßskizzen anfertigen
b)
umwelttechnische Vorgaben bei der Anfertigung von technischen Unterlagen beachten
c)
Bauteile und Baugruppen für Anlagen mit den jeweiligen Einbauteilen darstellen
d)
Ansichten und Schnitte von Bauteilen und Baugruppen festlegen und ableiten
e)
Abwicklungen von Bauteilen erstellen
f)
Bezeichnungen für Material, Korrosionsschutz und Zusatzangaben auswählen und eintragen
g)
technische Unterlagen von Anlagen koordinieren und auf Kollisionen prüfen, Kollisionen nach Absprache korrigieren
h)
technische Unterlagen zur Weiterleitung an Fremdgewerke aufbereiten und zusammenstellen
2Ausführen von Detailkonstruktionen
Abschnitt C Nummer 2)
a)
Detailpunkte konstruieren
b)
technische Unterlagen angrenzender Bereiche lesen, Schnittstellen zu angrenzenden Bauteilen auch anderer Gewerke entwerfen
c)
konstruktive Änderungen nach technischen Vorgaben vornehmen
d)
Eigenheiten der Korrosionsschutzverfahren konstruktiv berücksichtigen
3Anfertigen von schematischen und perspektivischen Darstellungen
Abschnitt C Nummer 3)
a)
schematische Darstellungen unter Anwendung der einschlägigen Normen und Sinnbilder erstellen
b)
Funktionsabläufe der Versorgungs- und Ausrüstungstechnik darstellen und dokumentieren
c)
schematische Darstellungen von fachbezogenen pneumatischen, hydraulischen und elektrischen Regel- und Steuerungssystemen erstellen
d)
räumliche Darstellungen von Bauteilen und Anlagen erstellen und ableiten
4Anfertigen von technischen Dokumentationen für die Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
Abschnitt C Nummer 4)
a)
Tabellen und Diagramme der Versorgungs- und Ausrüstungstechnik erstellen
b)
Aufmaße, Protokolle und Stücklisten anfertigen und prüfen sowie technische Sachverhalte beschreiben
c)
auftragsbezogene Daten systematisch und kundenorientiert zusammenstellen
5Ausführen technischer Berechnungen
Abschnitt C Nummer 5)
a)
Grundgesetze der Mechanik von Flüssigkeiten und Gasen anwenden
b)
Bauteile und Komponenten von Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung mit Hilfe von Normen, Richtlinien, technischen Unterlagen, Auslegungssoftware, Handbüchern und Katalogen berechnen und bestimmen
c)
Arbeit, Leistung und Wirkungsgrade der Bauteile und Komponenten von Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung mit Hilfe von Berechnungsprogrammen, Auslegungshilfen und technischen Unterlagen berechnen oder bestimmen
d)
Dimensionierung von Leitungen und Bauteilen auf Basis von Zeichnungen und vorangegangenen Berechnungen vornehmen
e)
Bedarfsberechnungen im Rahmen der gebäudetechnischen Prozessabläufe nach projektbezogenen Vorgaben erstellen
6Beurteilen von Systemkomponenten
Abschnitt C Nummer 6)
a)
Herstellungsverfahren für Anlagenkomponenten bewerten, Kanalteile beurteilen und auswählen
b)
Montage- und Befestigungssysteme sowie Wanddurchlässe, insbesondere unter Berücksichtigung des Brandschutzes, beurteilen und auswählen
c)
Elemente der Steuerungs- und Regelungstechnik zu Schaltungen verbinden
Abschnitt D: Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik
Lfd. Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
123
1Erstellen technischer Unterlagen
der Stahl- und Metallbautechnik
Abschnitt D Nummer 1)
a)
Teil-, Gruppen-, Gesamt- und Übersichtszeichnungen unter Anwendung von Sinnbildern sowie der Norm- und Regelwerke für Werkstatt und Baustelle erstellen
b)
Zusatzangaben auswählen und eintragen
c)
Toleranzen eigener und angrenzender Bauelemente berücksichtigen
d)
Angebotszeichnungen anfertigen
e)
Pläne unter Anwendung der einschlägigen Normen und Richtlinien nach Vorlagen, Entwürfen und Anweisungen, insbesondere Verankerungs-, Schweißfolge-, Schachtel-, Montagefolge- und Versandpläne sowie Verlegepläne für Bauelemente, anfertigen
f)
Baustellen-Messpunkte, Raster, Koordinaten und Höhenpunkte festlegen, übertragen und berücksichtigen
g)
Bauteile und Knotenpunkte perspektivisch darstellen
2Entwerfen und Konstruieren
Abschnitt D Nummer 2)
a)
konstruktive Änderungen nach Anweisungen vornehmen
b)
Detailpunkte, insbesondere Naturgrößen, konstruieren
c)
Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen konstruktiv festlegen und auswählen
d)
Eigenheiten der Korrosionsschutzverfahren konstruktiv berücksichtigen
e)
Bauordnungen beachten
f)
bauaufsichtliche Zulassungen beachten
g)
Verdingungsordnung für Bauleistungen beachten
h)
Lehrsätze der Mechanik anwenden
3Berücksichtigen von bauphysikalischen Anforderungen
Abschnitt D Nummer 3)
a)
Wärme- und Schallschutzanforderungen konstruktiv berücksichtigen
b)
Brandschutzanforderungen konstruktiv berücksichtigen
c)
Witterungs- und Umgebungseinflüsse konstruktiv berücksichtigen
d)
einschlägige Normen und Vorschriften berücksichtigen
4Durchführen von Berechnungen
Abschnitt D Nummer 4)
a)
Grundgesetze der Mechanik, insbesondere Geschwindigkeit und Beschleunigung, Kräfte und Kräftezerlegung sowie Drehmoment und Reibung, anwenden
b)
Grundgesetze der Festigkeitsberechnung, insbesondere zu Flächenpressung, Zug-, Druck- und Scherbeanspruchung, anwenden
c)
Verbindungselemente und Verbindungen auswählen
d)
Hauptnutzungszeiten berechnen
e)
Längen- und Flächenberechnungen durchführen, insbesondere Bauteilabmaße und Systemmaße bestimmen
f)
statische Berechnungen durchführen, insbesondere Linien- und Flächenschwerpunkte, Auflagerkräfte sowie Biege- und Flächenmomente bestimmen
5Auswählen von Fertigungs-, Montage- und Fügeverfahren
Abschnitt D Nummer 5)
a)
Trennverfahren unter Berücksichtigung von Werkstoff, geometrischen Gegebenheiten und Oberflächenbeschaffenheit beurteilen und auswählen
b)
Umformverfahren unter Berücksichtigung von Werkstoff, geometrischen Gegebenheiten, Oberflächenbeschaffenheit und Hilfsstoff beurteilen und auswählen
c)
Schraub- und Schweißverbindungen beurteilen und auswählen
d)
Regeln der Verbundkonstruktion beachten
Abschnitt E: Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Elektrotechnische Systeme
Lfd. Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
123
1Erstellen technischer Unterlagen für elektrotechnische Systeme
Abschnitt E Nummer 1)
a)
Funktionsschaltpläne und Diagramme anfertigen
b)
Systemkomponenten und Leitungen von energie- und informationstechnischen Anlagen nach Vorgaben berechnen und dimensionieren
c)
Bauteile und Leitungen von energie- und informationstechnischen Anlagen anhand von Katalogen und Datenblättern auswählen, verbinden und darstellen
d)
Steuerschaltungen und Steuerprogramme entwerfen und Schaltungen der Datenübertragung darstellen
e)
Anordnungs- und Verdrahtungspläne sowie Tabellen von energie- und informationstechnischen Anlagen nach vorgegebenen Schaltplänen und Skizzen entwerfen und erstellen
f)
Installationspläne für Gebäudeinstallationen mit Einrichtungen der Energie- und Informationstechnik nach Vorgaben unter Berücksichtigung der einschlägigen Regelwerke entwerfen und erstellen
g)
Funktionen von Systemkomponenten und deren Verschaltungen beurteilen und darstellen
2Ausführen von Berechnungen
Abschnitt E Nummer 2)
a)
Grundgesetze der Elektrotechnik anwenden
b)
Arbeit, Leistung und Wirkungsgrad berechnen
c)
Beleuchtungsstärken berechnen
d)
Diagramme, Tabellen und Datenblätter aus Handbüchern und Katalogen nutzen
e)
Bauteile anhand von Kennwerten bestimmen
f)
elektrische Größen im Gleich-, Wechsel- und Drehstromkreis berechnen
g)
Grundgesetze der Mechanik zur Befestigung elektrotechnischer Bauteile anwenden
3Beurteilen und Anwenden von Systemkomponenten
Abschnitt E Nummer 3)
a)
Befestigungssysteme und Wanddurchlässe auch unter Berücksichtigung des Brandschutzes beurteilen und auswählen
b)
Bauelemente der Elektrotechnik erläutern und zu Schaltungen verbinden
c)
Elemente der Steuerungs-, Regelungs- und Antriebstechnik erläutern und zu Schaltungen verbinden
d)
Gefahren identifizieren, Schutzmaßnahmen anwenden
4Ausführen von Detailplänen
Abschnitt E Nummer 4)
a)
Ansichtspläne erstellen
b)
Technikräume planen
c)
Leerrohrpläne und Wandansichten erstellen
5Anfertigen von schematischen und perspektivischen Darstellungen
Abschnitt E Nummer 5)
a)
Übersichtsschaltpläne aus Grundrissplänen erstellen
b)
schematische Darstellungen unter Anwendung der einschlägigen Normen und Sinnbilder nach technischen Unterlagen auch perspektivisch erstellen
c)
fachbezogene Funktionsabläufe nach technischen Unterlagen darstellen und dokumentieren
6Anfertigen von technischen Dokumentationen
Abschnitt E Nummer 6)
a)
Dokumentationen energietechnischer und informationstechnischer Anlagen auswählen und erstellen
b)
fachbezogene Tabellen und Diagramme erstellen
c)
technische Sachverhalte beurteilen sowie Aufmaße, Protokolle und Stücklisten anfertigen und prüfen
d)
auftragsbezogene Daten systematisch und kundenorientiert zusammenstellen
Abschnitt F: Gemeinsame integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
Lfd. Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
123
1Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
Abschnitt F Nummer 1)
a)
Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären
b)
gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen
c)
Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
d)
wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
e)
wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennen
2Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
Abschnitt F Nummer 2)
a)
Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern
b)
Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung erklären
c)
Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
d)
Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben
3Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
Abschnitt F Nummer 3)
a)
Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
b)
berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
c)
Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
d)
Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
4Umweltschutz
Abschnitt F Nummer 4)Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
a)
mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
b)
für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
c)
Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
d)
Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
5Anwenden von Informations-
und Kommunikationstechniken
Abschnitt F Nummer 5)
a)
betriebliche Kommunikations- und Informationssysteme zur Übertragung von Daten, Bildern und Sprache anwenden
b)
Standardsoftware, insbesondere zur Tabellenkalkulation, Textverarbeitung und Präsentation, einsetzen
c)
Informationen, insbesondere auch englischsprachige, beschaffen, bewerten und nutzen
d)
Daten pflegen und sichern
e)
Vorschriften zur Datensicherheit beachten
6Arbeitsplanung und -organisation
Abschnitt F Nummer 6)
a)
Arbeitsaufträge und Vorgaben auf Umsetzbarkeit prüfen
b)
auftragsbezogene Informationen und Daten beschaffen, bewerten und nutzen
c)
Arbeitsschritte und -abläufe nach funktionalen, organisatorischen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Kriterien festlegen und sicherstellen
d)
rechtliche, betriebliche und technische Vorschriften beachten
e)
Arbeitsauftrag planen und mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
f)
Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
g)
Arbeitsergebnisse zusammenführen, erbrachte Leistungen kontrollieren und anhand der Vorgaben bewerten sowie dokumentieren
h)
Aufgaben im Team planen und bearbeiten; Teamergebnisse abstimmen, auswerten und präsentieren
7Durchführen von
qualitätssichernden Maßnahmen
Abschnitt F Nummer 7)
a)
Ziele und Aufgaben qualitätssichernder Maßnahmen beachten
b)
qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden, insbesondere Zwischen- und Endergebnisse prüfen und beurteilen
c)
Fehler und Qualitätsmängel sowie deren Ursachen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen und dokumentieren
d)
zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
8Kundenorientierung
Abschnitt F Nummer 8)
a)
kundenspezifische Anforderungen und Informationen entgegennehmen, im Betrieb weiterleiten und berücksichtigen
b)
Kunden unter Beachtung von betrieblichen Kommunikationsregeln informieren und beraten sowie Kundenanforderungen beachten
c)
mit Kunden in englischer Sprache kommunizieren
d)
kulturelle Identitäten berücksichtigen
(zu § 14 Absatz 1 Satz 2)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Technischen Systemplaner und zur Technischen Systemplanerin
(Fundstelle: BGBl. I 2011, 1251 - 1261)
– Zeitliche Gliederung –
Abschnitt 1
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und FähigkeitenZeitrahmen
in Monaten
1234
1Berufsbildung,
Arbeits- und Tarifrecht
Abschnitt F Nummer 1)
a)
Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären
b)
gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen
c)
Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
d)
wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
e)
wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennenwährend
der gesamten
Ausbildung
zu vermitteln
2Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
Abschnitt F Nummer 2)
a)
Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern
b)
Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung erklären
c)
Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Belegschaft zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
d)
Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben
3Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
Abschnitt F Nummer 3)
a)
Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
b)
berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
c)
Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
d)
Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen der Brandbekämpfung ergreifen
4Umweltschutz
Abschnitt F Nummer 4)Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
a)
mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
b)
für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
c)
Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonende Energie- und Materialverwendung nutzen
d)
Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
Abschnitt 2
1. bis 3. Ausbildungshalbjahr:
Zeitrahmen 1: Darstellung von Bauteilen und Baugruppen
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 3)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Erstellen und Anwenden technischer Dokumente
Abschnitt A Nummer 1)
a)
Normvorgaben zur Erstellung technischer Zeichnungen berücksichtigen
b)
geometrische Beziehungen unterscheiden
c)
Einzelteile und Baugruppen in Ansichten und Schnitten normgerecht darstellen
d)
Regeln der Maßeintragung anwenden
e)
Werkstücke räumlich darstellen
f)
Freihandskizzen anfertigen und bemaßen3 bis 5
2Rechnergestützt Konstruieren
Abschnitt A Nummer 2)
a)
Datensätze für Einzelteile und Baugruppen nach technischen Vorgaben und eigenen Entwürfen erstellen
b)
Strukturierungsmethoden anwenden
c)
Zeichnungen ableiten oder erstellen
d)
Symbole auswählen und verwenden
3Ausführen von Berechnungen
Abschnitt A Nummer 5)
a)
Längen und Winkel sowie Flächen, Volumen und Massen berechnen
4Erstellen technischer Unterlagen
Abschnitt B Nummer 3)
a)
Teil-, Gruppen-, Gesamt- und Fertigungszeichnungen unter Anwendung der technischen Norm- und Regelwerke erstellen
c)
Bauteile und Baugruppen fertigungs-, montage- und funktionsgerecht bemaßen
5Anwenden von Informations- und
Kommunikationstechniken
Abschnitt F Nummer 5)
a)
betriebliche Kommunikations- und Informationssysteme zur Übertragung von Daten, Bildern und Sprache anwenden
d)
Daten pflegen und sichern
e)
Vorschriften zur Datensicherheit beachten
6Arbeitsplanung und
-organisation
Abschnitt F Nummer 6)
b)
auftragsbezogene Informationen und Daten beschaffen, bewerten und nutzen
Zeitrahmen 2: Fertigungs- und Montagetechnik
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 3)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Erstellen und Anwenden technischer Dokumente
Abschnitt A Nummer 1)
i)
Stücklisten, Tabellen, Diagramme, Handbücher und Bedienungshinweise verwenden
2Unterscheiden von Werkstoffen
Abschnitt A Nummer 3)
a)
Informationen über Werkstoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten einholen
b)
Werkstoffe und Halbzeuge hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit unterscheiden
c)
Werkstoffnormung berücksichtigen
3Unterscheiden von
Fertigungsverfahren und Montagetechniken
Abschnitt A Nummer 4)
a)
branchentypische Fertigungs- und Fügeverfahren unterscheiden
b)
Montagetechniken unterscheiden6 bis 8
4Beurteilen von Werkstoffen und
Korrosionsschutzverfahren
Abschnitt B Nummer 1)
a)
Werkstoffeigenschaften anwendungsbezogen beurteilen
5Erstellen technischer Unterlagen
Abschnitt B Nummer 3)
d)
Halbzeuge, Normteile, Bauteile und Baugruppen nach Vorgaben, technischen Unterlagen und Leistungsdaten auswählen
e)
Aufmaße erstellen
6Arbeitsplanung und
-organisation
Abschnitt F Nummer 6)
d)
rechtliche, betriebliche und technische Vorschriften beachten
7Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
Abschnitt F Nummer 7)
a)
Ziele und Aufgaben qualitätssichernder Maßnahmen beachten
Zeitrahmen 3: Technische Dokumente erstellen
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 3)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Erstellen und Anwenden technischer Dokumente
Abschnitt A Nummer 1)
g)
technische Begleitunterlagen, insbesondere Stücklisten, erstellen und pflegen
h)
technische Dokumentations- und Präsentationsunterlagen erstellen
i)
Stücklisten, Tabellen, Diagramme, Handbücher und Bedienungshinweise verwenden
2Rechnergestützt Konstruieren
Abschnitt A Nummer 2)
c)
Zeichnungen ableiten oder erstellen
d)
Symbole auswählen und verwenden
e)
Kauf- und Normteile aus Bibliotheken und Katalogen auswählen und verwenden
3Unterscheiden von Werkstoffen
Abschnitt A Nummer 3)
b)
Werkstoffe und Halbzeuge hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit unterscheiden
c)
Werkstoffnormung berücksichtigen
4Ausführen von Berechnungen
Abschnitt A Nummer 5)
b)
Längen- und Volumenausdehnung berechnen
5Beurteilen von Werkstoffen und
Korrosionsschutzverfahren
Abschnitt B Nummer 1)
b)
Werkstoffe nach Verwendungszweck auswählen
c)
Korrosionsschutzverfahren unterscheiden und beurteilen
6Beurteilen von
Montage- und
Fügeverfahren
Abschnitt B Nummer 2)
a)
Verbindungstechnik für lösbare und nicht lösbare Verbindungen beurteilen und auswählen
b)
örtliche Gegebenheiten für Einzel- und Baugruppenmontage berücksichtigen
6 bis 8
7Erstellen
technischer Unterlagen
Abschnitt B Nummer 3)
a)
Teil-, Gruppen-, Gesamt- und Fertigungszeichnungen unter Anwendung der technischen Norm- und Regelwerke erstellen
b)
technische Unterlagen angrenzender Bereiche lesen, Schnittstellen identifizieren sowie angrenzende Bereiche darstellen
f)
technische Unterlagen, insbesondere Tabellen, handhaben und erstellen
8Anfertigen von Skizzen
Abschnitt B Nummer 4)
a)
Teil- und Detailskizzen nach örtlichen Gegebenheiten und Vorlagen anfertigen
b)
Bauteile und Baugruppen in ihrer räumlichen Anordnung zueinander skizzieren
9Anwenden von Informations- und
Kommunikationstechniken
Abschnitt F Nummer 5)
b)
Standardsoftware, insbesondere zur Tabellenkalkulation, Textverarbeitung und Präsentation, einsetzen
10Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
Abschnitt F Nummer 7)
d)
zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
4. bis 7. Ausbildungshalbjahr:
Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
Zeitrahmen 4: Fachspezifische Konstruktion
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 3)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Erstellen technischer Unterlagen für die Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
Abschnitt C Nummer 1)
a)
Funktions- und Aufmaßskizzen anfertigen
c)
Bauteile und Baugruppen für Anlagen mit den jeweiligen Einbauteilen erstellen
d)
Ansichten und Schnitte von Bauteilen und Baugruppen festlegen und ableiten
e)
Abwicklungen von Bauteilen erstellen
g)
technische Unterlagen von Anlagen koordinieren und auf Kollisionen prüfen, Kollisionen nach Absprache korrigieren
h)
technische Unterlagen zur Weiterleitung an Fremdgewerke aufbereiten und zusammenstellen
2Ausführen von Detailkonstruktionen
Abschnitt C Nummer 2)
a)
Detailpunkte konstruieren
b)
technische Unterlagen angrenzender Bereiche lesen, Schnittstellen zu angrenzenden Bauteilen auch anderer Gewerke entwerfen
3Anfertigen von schematischen und perspektivischen Darstellungen
Abschnitt C Nummer 3)
d)
räumliche Darstellungen von Bauteilen und Anlagen erstellen und ableiten5 bis 9
4Anfertigen von technischen Dokumentationen für
die Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
Abschnitt C Nummer 4)
b)
Aufmaße, Protokolle und Stücklisten anfertigen und prüfen sowie technische Sachverhalte beschreiben
c)
auftragsbezogene Daten systematisch und kundenorientiert zusammenstellen
5Beurteilen von Systemkomponenten
Abschnitt C Nummer 6)
b)
Montage- und Befestigungssysteme sowie Wanddurchlässe auch unter Berücksichtigung des Brandschutzes beurteilen und auswählen
6Anwenden von Informations- und
Kommunikationstechniken
Abschnitt F Nummer 5)
c)
Informationen, insbesondere auch englischsprachige, beschaffen, bewerten und nutzen
7Arbeitsplanung und
-organisation
Abschnitt F Nummer 6)
a)
Arbeitsaufträge und Vorgaben auf Umsetzbarkeit prüfen
c)
Arbeitsschritte und -abläufe nach funktionalen, organisatorischen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Kriterien festlegen und sicherstellen
e)
Arbeitsauftrag planen und mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
f)
Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
g)
Arbeitsergebnisse zusammenführen, erbrachte Leistungen kontrollieren und anhand der Vorgaben bewerten sowie dokumentieren
h)
Aufgaben im Team planen und bearbeiten; Teamergebnisse abstimmen, auswerten und präsentieren
8Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
Abschnitt F Nummer 7)
b)
qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden, insbesondere Zwischen- und Endergebnisse prüfen und beurteilen
c)
Fehler und Qualitätsmängel sowie deren Ursachen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen und dokumentieren
9Kundenorientierung
Abschnitt F Nummer 8)
d)
kulturelle Identitäten berücksichtigen
Zeitrahmen 5: Projektbezogene Konstruktion
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 3)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Erstellen technischer Unterlagen für die Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
Abschnitt C Nummer 1)
b)
umwelttechnische Vorgaben bei der Anfertigung von technischen Unterlagen beachten
f)
Bezeichnungen für Material, Korrosionsschutz und Zusatzangaben auswählen und eintragen
2Ausführen von Detailkonstruktionen
Abschnitt C Nummer 2)
c)
konstruktive Änderungen nach technischen Vorgaben vornehmen
d)
Eigenheiten der Korrosionsschutzverfahren konstruktiv berücksichtigen11 bis 15
3Anfertigen von schematischen und perspektivischen Darstellungen
Abschnitt C Nummer 3)
a)
schematische Darstellungen unter Anwendung der einschlägigen Normen und Sinnbilder erstellen
b)
Funktionsabläufe der Versorgungs- und Ausrüstungstechnik darstellen und dokumentieren
c)
schematische Darstellungen von fachbezogenen pneumatischen, hydraulischen und elektrischen Regel- und Steuerungssystemen erstellen
4Beurteilen von
Systemkomponenten
Abschnitt C Nummer 6)
a)
Herstellungsverfahren für Anlagenkomponenten bewerten, Kanalteile beurteilen und auswählen
c)
Elemente der Steuerungs- und Regelungstechnik zu Schaltungen verbinden
5Kundenorientierung
Abschnitt F Nummer 8)
a)
kundenspezifische Anforderungen und Informationen entgegennehmen, im Betrieb weiterleiten und berücksichtigen
b)
Kunden unter Beachtung von betrieblichen Kommunikationsregeln informieren und beraten sowie Kundenanforderungen beachten
c)
mit Kunden in englischer Sprache kommunizieren
Zeitrahmen 6: Fachspezifische Berechnungen
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 3)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Anfertigen von technischen Dokumentationen für
die Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
Abschnitt C Nummer 4)
a)
Tabellen und Diagramme der Versorgungs- und Ausrüstungstechnik erstellen3 bis 5
2Ausführen technischer Berechnungen
Abschnitt C Nummer 5)
a)
Grundgesetze der Mechanik von Flüssigkeiten und Gasen anwenden
b)
Bauteile und Komponenten von Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung mit Hilfe von Normen, Richtlinien, technischen Unterlagen, Auslegungssoftware, Handbüchern und Katalogen berechnen und bestimmen
c)
Arbeit, Leistung und Wirkungsgrade der Bauteile und Komponenten von Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung mit Hilfe von Berechnungsprogrammen, Auslegungshilfen und technischen Unterlagen berechnen oder bestimmen
d)
Dimensionierung von Leitungen und Bauteilen auf Basis von Zeichnungen und vorangegangenen Berechnungen vornehmen
e)
Bedarfsberechnungen im Rahmen der gebäudetechnischen Prozessabläufe nach projektbezogenen Vorgaben erstellen
Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik
Zeitrahmen 7: Fachspezifische Konstruktion
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 3)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Beurteilen von Werkstoffen und
Korrosionsschutzverfahren
Abschnitt B Nummer 1)
b)
Werkstoffe nach Verwendungszweck auswählen12 bis 16
2Beurteilen von Montage- und Fügeverfahren
Abschnitt B Nummer 2)
a)
Verbindungstechnik für lösbare und nicht lösbare Verbindungen beurteilen und auswählen
3Erstellen technischer Unterlagen
Abschnitt B Nummer 3)
g)
sicherheitstechnische Bestimmungen, insbesondere des Brandschutzes, beachten
4Erstellen technischer Unterlagen der Stahl- und Metallbautechnik
Abschnitt D Nummer 1)
a)
Teil-, Gruppen-, Gesamt- und Übersichtszeichnungen unter Anwendung von Sinnbildern sowie der Norm- und Regelwerke für Werkstatt und Baustelle erstellen
b)
Zusatzangaben auswählen und eintragen
c)
Toleranzen eigener und angrenzender Bauelemente berücksichtigen
e)
Pläne unter Anwendung der einschlägigen Normen und Richtlinien nach Vorlagen, Entwürfen und Anweisungen, insbesondere Verankerungs-, Schweißfolge-, Schachtel-, Montagefolge- und Versandpläne sowie Verlegepläne für Bauelemente, anfertigen
f)
Baustellen-Messpunkte, Raster, Koordinaten und Höhenpunkte festlegen, übertragen und berücksichtigen
g)
Bauteile und Knotenpunkte perspektivisch darstellen
5Entwerfen und Konstruieren
Abschnitt D Nummer 2)
a)
konstruktive Änderungen nach Anweisungen vornehmen
b)
Detailpunkte, insbesondere Naturgrößen, konstruieren
d)
Eigenheiten der Korrosionsschutzverfahren konstruktiv berücksichtigen
h)
Lehrsätze der Mechanik anwenden
6Berücksichtigen
von bauphysikalischen Anforderungen
Abschnitt D Nummer 3)
c)
Witterungs- und Umgebungseinflüsse konstruktiv berücksichtigen
7Durchführen
von Berechnungen
Abschnitt D Nummer 4)
a)
Grundgesetze der Mechanik, insbesondere Geschwindigkeit und Beschleunigung, Kräfte und Kräftezerlegung sowie Drehmoment und Reibung, anwenden
b)
Grundgesetze der Festigkeitsberechnung, insbesondere zu Flächenpressung, Zug-, Druck- und Scherbeanspruchung, anwenden
c)
Verbindungselemente und Verbindungen auswählen
e)
Längen- und Flächenberechnungen durchführen, insbesondere Bauteilabmaße und Systemmaße bestimmen
Zeitrahmen 8: Projektbezogene Konstruktion
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 3)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Erstellen technischer Unterlagen der Stahl- und Metallbautechnik
Abschnitt D Nummer 1)
d)
Angebotszeichnungen anfertigen
8 bis 12
2Entwerfen und Konstruieren
Abschnitt D Nummer 2)
c)
Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen konstruktiv festlegen und auswählen
e)
Bauordnungen beachten
f)
bauaufsichtliche Zulassungen beachten
g)
Verdingungsordnung für Bauleistungen beachten
3Berücksichtigen von bauphysikalischen Anforderungen
Abschnitt D Nummer 3)
a)
Wärme- und Schallschutzanforderungen konstruktiv berücksichtigen
b)
Brandschutzanforderungen konstruktiv berücksichtigen
d)
einschlägige Normen und Vorschriften berücksichtigen
4Durchführen von Berechnungen
Abschnitt D Nummer 4)
d)
Hauptnutzungszeiten berechnen
f)
statische Berechnungen durchführen, insbesondere Linien- und Flächenschwerpunkte, Auflagerkräfte sowie Biege- und Flächenmomente bestimmen
5Auswählen von Fertigungs-, Montage- und Fügeverfahren
Abschnitt D Nummer 5)
a)
Trennverfahren unter Berücksichtigung von Werkstoff, geometrischen Gegebenheiten und Oberflächenbeschaffenheit beurteilen und auswählen
b)
Umformverfahren unter Berücksichtigung von Werkstoff, geometrischen Gegebenheiten, Oberflächenbeschaffenheit und Hilfsstoff beurteilen und auswählen
c)
Schraub- und Schweißverbindungen beurteilen und auswählen
d)
Regeln der Verbundkonstruktion beachten
6Anwenden von Informations- und
Kommunikationstechniken
Abschnitt F Nummer 5)
c)
Informationen, insbesondere auch englischsprachige, beschaffen, bewerten und nutzen
7Arbeitsplanung und
-organisation
Abschnitt F Nummer 6)
a)
Arbeitsaufträge und Vorgaben auf Umsetzbarkeit prüfen
c)
Arbeitsschritte und -abläufe nach funktionalen, organisatorischen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Kriterien festlegen und sicherstellen
e)
Arbeitsauftrag planen und mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
f)
Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
g)
Arbeitsergebnisse zusammenführen, erbrachte Leistungen kontrollieren und anhand der Vorgaben bewerten sowie dokumentieren
h)
Aufgaben im Team planen und bearbeiten; Teamergebnisse abstimmen, auswerten und präsentieren
8Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
Abschnitt F Nummer 7)
b)
qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden, insbesondere Zwischen- und Endergebnisse prüfen und beurteilen
c)
Fehler und Qualitätsmängel sowie deren Ursachen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen und dokumentieren
d)
zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
9Kundenorientierung
Abschnitt F Nummer 8)
a)
kundenspezifische Anforderungen und Informationen entgegennehmen, im Betrieb weiterleiten und berücksichtigen
b)
Kunden unter Beachtung von betrieblichen Kommunikationsregeln informieren und beraten sowie Kundenanforderungen beachten
c)
mit Kunden in englischer Sprache kommunizieren
d)
kulturelle Identitäten berücksichtigen
Fachrichtung Elektrotechnische Systeme
Zeitrahmen 9: Elektrotechnische Systeme planen
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 3)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Erstellen technischer Unterlagen für elektrotechnische Systeme
Abschnitt E Nummer 1)
a)
Funktionsschaltpläne und Diagramme anfertigen
b)
Systemkomponenten und Leitungen von energie- und informationstechnischen Anlagen nach Vorgaben berechnen und dimensionieren
e)
Anordnungs- und Verdrahtungspläne sowie Tabellen von energie- und informationstechnischen Anlagen nach vorgegebenen Schaltplänen und Skizzen entwerfen und erstellen
f)
Installationspläne für Gebäudeinstallationen mit Einrichtungen der Energie- und Informationstechnik nach Vorgaben unter Berücksichtigung der einschlägigen Regelwerken entwerfen und erstellen12 bis 16
2Ausführen von Berechnungen
Abschnitt E Nummer 2)
a)
Grundgesetze der Elektrotechnik anwenden
b)
Arbeit, Leistung und Wirkungsgrad berechnen
c)
Beleuchtungsstärken berechnen
d)
Diagramme, Tabellen und Datenblätter aus Handbüchern und Katalogen nutzen
e)
Bauteile anhand von Kennwerten bestimmen
f)
elektrische Größen im Gleich-, Wechsel- und Drehstromkreis berechnen
3Beurteilen und Anwenden von Systemkomponenten
Abschnitt E Nummer 3)
a)
Befestigungssysteme und Wanddurchlässe auch unter Berücksichtigung des Brandschutzes beurteilen und auswählen
4Ausführen von Detailplänen
Abschnitt E Nummer 4)
a)
Ansichtspläne erstellen
b)
Technikräume planen
c)
Leerrohrpläne und Wandansichten erstellen
5Anfertigen von schematischen und perspektivischen Darstellungen
Abschnitt E Nummer 5)
a)
Übersichtsschaltpläne aus Grundrissplänen erstellen
b)
schematische Darstellungen unter Anwendung der einschlägigen Normen und Sinnbilder nach technischen Unterlagen auch perspektivisch erstellen
6Anfertigen
von technischen
Dokumentationen
Abschnitt E Nummer 6)
a)
Dokumentationen energietechnischer und informationstechnischer Anlagen auswählen und erstellen
b)
fachbezogene Tabellen und Diagramme erstellen
7Anwenden von Informations- und
Kommunikationstechniken
Abschnitt F Nummer 5)
b)
Standardsoftware, insbesondere zur Tabellenkalkulation, Textverarbeitung und Präsentation, einsetzen
c)
Informationen, insbesondere auch englischsprachige, beschaffen, bewerten und nutzen
8Arbeitsplanung und
-organisation
Abschnitt F Nummer 6)
a)
Arbeitsaufträge und Vorgaben auf Umsetzbarkeit prüfen
c)
Arbeitsschritte und -abläufe nach funktionalen, organisatorischen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Kriterien festlegen und sicherstellen
e)
Arbeitsauftrag planen und mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
f)
Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
9Kundenorientierung
Abschnitt F Nummer 8)
a)
kundenspezifische Anforderungen und Informationen entgegennehmen, im Betrieb weiterleiten und berücksichtigen
Zeitrahmen 10: Projektbezogene Realisierung
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 3)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Erstellen technischer Unterlagen für elektrotechnische Systeme
Abschnitt E Nummer 1)
c)
Bauteile und Leitungen von energie- und informationstechnischen Anlagen anhand von Katalogen und Datenblättern auswählen, verbinden und darstellen
d)
Steuerschaltungen und Steuerprogramme entwerfen und Schaltungen der Datenübertragung darstellen
g)
Funktionen von Systemkomponenten und deren Verschaltungen beurteilen und darstellen4 bis 8
2Beurteilen und Anwenden von Systemkomponenten
Abschnitt E Nummer 3)
b)
Bauelemente der Elektrotechnik erläutern und zu Schaltungen verbinden
c)
Elemente der Steuerungs-, Regelungs- und Antriebstechnik erläutern und zu Schaltungen verbinden
d)
Gefahren identifizieren, Schutzmaßnahmen anwenden
3Anfertigen von technischen Dokumentationen
Abschnitt E Nummer 6)
c)
technische Sachverhalte beurteilen sowie Aufmaße, Protokolle und Stücklisten anfertigen und prüfen
4Arbeitsplanung und
-organisation
Abschnitt F Nummer 6)
h)
Aufgaben im Team planen und bearbeiten; Teamergebnisse abstimmen, auswerten und präsentieren
5Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
Abschnitt F Nummer 7)
b)
qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden, insbesondere Zwischen- und Endergebnisse prüfen und beurteilen
c)
Fehler und Qualitätsmängel sowie deren Ursachen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen und dokumentieren
d)
zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
6Kundenorientierung
Abschnitt F Nummer 8)
b)
Kunden unter Beachtung von betrieblichen Kommunikationsregeln informieren und beraten sowie Kundenanforderungen beachten
c)
mit Kunden in englischer Sprache kommunizieren
d)
kulturelle Identitäten berücksichtigen
Zeitrahmen 11: Elektrotechnische Systeme dokumentieren
Lfd.
Nr.Teil des
AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(Nach Lernzielen der Anlage 3)Zeitrahmen
in Monaten
1234
1Anfertigen von
schematischen und
perspektivischen
Darstellungen
Abschnitt E Nummer 5)
c)
fachbezogene Funktionsabläufe nach technischen Unterlagen darstellen und dokumentieren3 bis 5
2Anfertigen von
technischen
Dokumentationen
Abschnitt E Nummer 6)
d)
auftragsbezogene Daten systematisch und kundenorientiert zusammenstellen
3Arbeitsplanung
und -organisation
Abschnitt F Nummer 6)
g)
Arbeitsergebnisse zusammenführen, erbrachte Leistungen kontrollieren und anhand der Vorgaben bewerten sowie dokumentieren
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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text.