§ 6 ESBO — Gleisbogen
(1) Der Bogenhalbmesser in durchgehenden Hauptgleisen soll bei Neubauten nicht weniger als 50 m betragen.
(2) Die Richtung durchgehender Hauptgleise darf sich in der Regel nur stetig ändern. Wo erforderlich, sind Übergangsbogen anzulegen.
(3) In den Bogen der durchgehenden Hauptgleise muß in der Regel die äußere Schiene höher liegen als die innere (Überhöhung). Die Überhöhung darf höchstens betragen
1.
bei Gleisen ohne Rollfahrzeugbetrieb
100 mm beim Grundmaß der Spurweite
von 1.000 mm,
50 mm beim Grundmaß der Spurweite
von 750 mm,
2.
bei Gleisen mit Rollfahrzeugbetrieb
80 mm beim Grundmaß der Spurweite
von 1.000 mm,
40 mm beim Grundmaß der Spurweite
von 750 mm.
(4) Jede Änderung der Überhöhung ist durch eine Rampe zu vermitteln, deren Neigung nicht größer sein darf als 1:300.
Diese Vorschrift im Examen sicher anwenden.
Mit juralernen.de übst du den Umgang mit dieser Norm in Klausurfällen, Karteikarten und Prüfungsschemata.
Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text.