TierNebGEinzBV SH 2004 · Schleswig-Holstein

Landesverordnung zur Bestimmung der Einzugsbereiche nach dem Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz Vom 1. Dezember 2004

Ausfertigungsdatum:
01.12.2004
Fundstelle:
GVOBl. 2004, 448
4 Vorschriften · Amtliche Fassung →

Landesverordnung zur Bestimmung der Einzugsbereiche nach dem Tierische ...

V aufgeh. durch § 2 Satz 2 der Landesverordnung vom 20. Oktober 2014 (GVOBl. S. 334)

Anlage TierNebGEinzBV

AnlageEinzugsbereiche nach § 1 Abs. 1

I. TierNebGEinzBV SH 2004

I.

Der Einzugsbereich Nord umfasst:

1.

die kreisfreie Stadt Flensburg,

2.

den Kreis Schleswig-Flensburg,

3.

den Kreis Nordfriesland,

4.

vom Kreis Rendsburg-Eckernförde

a)

die Stadt Eckernförde

b)

die Ämter

Dänischenhagen,

Dänischer Wohld,

Hütten,

Schlei,

Schwansen,

Windeby,

Wittensee,

c)

die amtsfreien Gemeinden Altenholz und Gettorf,

5.

vom Kreis Segeberg

das in der Stadt Bramstedt gelegene Grundstück Blatt 130 Flur 3 Flurstück 7/8

des Grundbuches von Bad Bramstedt,

6.

die Hansestadt Lübeck,

7.

vom Kreis Dithmarschen

a)

die Städte

Heide, Wesselburen,

b)

die Ämter Kirchspielslandgemeinden

Büsum,

Hennstedt,

Lunden,

Tellingstedt,

Weddingstedt,

Wesselburen,

c)

die amtsfreie Gemeinde Büsum.


II. TierNebGEinzBV SH 2004

II.

Der Einzugsbereich Süd umfasst:

1.

den Kreis Ostholstein,

2.

den Kreis Pinneberg,

3.

den Kreis Plön,

4.

den Kreis Steinburg,

5.

vom Kreis Dithmarschen

a)

die Städte

Brunsbüttel,

Marne,

Meldorf,

b)

die Ämter der Kirchspielslandgemeinde

Albersdorf,

Burg-Süderhastedt,

Eddelak-Sankt Michaelisdonn,

Heide-Land,

Marne-Land,

Meldorf-Land,

c)

die amtsfreie Gemeinde Friedrichskoog,

6.

vom Kreis Rendsburg-Eckernförde

a)

die Städte

Nortorf,

Rendsburg,

b)

die Ämter

Achterwehr,

Aukrug,

Bordesholm-Land,

Flintbek,

Fockbek,

Hanerau-Hademarschen,

Hohenwestedt-Land,

Hohn,

Jevenstedt,

Molfsee,

Nortorf-Land,

Osterrönfeld,

c)

die amtsfreien Gemeinden

Bordesholm,

Büdelsdorf,

Flintbek,

Hohenwestedt,

Kronshagen,

Molfsee,

Schacht-Audorf,

Westerrönfeld,

7.

die Landeshauptstadt Kiel,

8.

die kreisfreie Stadt Neumünster,

9.

den Kreis Stormarn,

10.

den Kreis Herzogtum Lauenburg,

11.

den Kreis Segeberg (mit Ausnahme des in der Stadt Bad Bramstedt gelegenen Grundstückes Blatt 130 Flur 3 Flurstück 7/8 des Grundbuchs von Bad Bramstedt).


Eingangsformel TierNebGEinzBV

GS Schl.-H. II, Gl.Nr. 7831-5-1 Aufgrund des § 3 des Gesetzes zur Ausführung des Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz (AGTierNebG) vom 16. November 2004 (GVOBl. Schl.-H. S. 444) verordnet das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz:

§ 1

Einzugsbereiche

§ 1 Einzugsbereiche(1) Die Einzugsbereiche, innerhalb derer die Beseitigungspflichtigen nach § 2 Abs. 1 AGTierNebG das in § 3 Abs. 1 Satz 1 Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz vom 25. Januar 2004 (BGBl. I S. 82) bezeichnete Material nach den Vorgaben der Verordnung (EG) Nr. 1774/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 3. Oktober 2002 mit Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte (ABl. EG Nr. L 273 S. 1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 668/2004 der Kommission vom 10. März 2004 (ABl. EG Nr. L 112 S. 1), abzuholen, zu sammeln, zu befördern, zu lagern, zu behandeln, zu verarbeiten oder zu beseitigen haben, werden durch die Anlage bestimmt; sie ist Bestandteil dieser Verordnung. (2) Abweichend von Absatz 1 können aus Material der Kategorie 1 verarbeitete Erzeugnisse außerhalb des Einzugsbereiches als Abfall in zugelassenen Verbrennungs- oder Mitverbrennungsanlagen verbrannt oder mitverbrannt werden.

§ 2

Inkrafttreten, Außerkrafttreten

§ 2 Inkrafttreten, AußerkrafttretenDiese Verordnung tritt am 1. Januar 2005 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Landesverordnung über Einzugsbereiche und Sammelstellen nach dem Tierkörperbeseitigungsgesetz vom 15. Dezember 1981 (GVOBl. Schl.-H. S. 347)*), zuletzt geändert durch Verordnung vom 15. April 1992 (GVOBl. Schl.-H. S. 232), außer Kraft.

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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de.