Verordnung
zur Zusammenfassung der Entschädigungssachen
Vom 7. Juni 1988 (Fn 1)
Auf Grund des § 208 Abs. 2 Satz 1 und 3 des Bundesentschädigungsgesetzes in
der Fassung der Bekanntmachung vom 29. Juni 1956 (BGBl. I S. 559), zuletzt
geändert durch Gesetz vom 9. Dezember 1986 (BGBl. I S. 2326), und der Artikel V
Nr. 4 Abs. 1 und VI Nr. 7 des BEG-Schlußgesetzes vom 14. September 1965 (BGBl.
I S. 1315) in Verbindung mit § 208 Abs. 2 Satz 1 und 3 des
Bundesentschädigungsgesetzes wird verordnet:
§ 1
(1) Die zur Zuständigkeit der Landgerichte und der Oberlandesgerichte
gehörenden Entschädigungssachen, einschließlich der Verfahren nach den Artikeln
V und VI des BEG-Schlußgesetzes, werden auf das Landgericht bzw. das
Oberlandesgericht Düsseldorf übertragen.
(2) Für die bei dem Landgericht Köln anhängigen Entschädigungssachen, in
denen im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits Termin zur
mündlichen Verhandlung bestimmt ist, bleibt das Landgericht Köln weiter
zuständig. Im übrigen gehen die beim Landgericht Köln sowie die bei anderen
Landgerichten des Landes Nordrhein-Westfalen und beim Oberlandesgericht Köln
anhängigen Entschädigungssachen in der Lage, in der sie sich befinden, auf das
Landgericht bzw. das Oberlandesgericht Düsseldorf über.
§ 2 (Fn 2)
§ 3 (Fn 3)
Diese Verordnung tritt am 1. Juli 1988 in Kraft. Das Justizministerium
berichtet der Landesregierung bis zum 31. Dezember 2009 über die Notwendigkeit
des Fortbestehens dieser Verordnung.
Die Landesregierung
des Landes Nordrhein-Westfalen
Hinweis
Wiederherstellung des
Verordnungsranges
(Artikel 196 des Dritten Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S.
306))
Die in diesem Gesetz erlassenen oder geänderten Rechtsverordnungen können aufgrund
der jeweils einschlägigen Verordnungsermächtigungen durch Rechtsverordnung
geändert werden.
Fn 1
GV. NW. S. 244; geändert durch Artikel 101 des Dritten
Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S. 306), in Kraft getreten am 28.
April 2005.
Fn 2
§ 2 gegenstandslos; Aufhebungsvorschrift.
Fn 3
§ 3 Satz 2 angefügt durch Artikel 101 des Dritten Befristungsgesetzes vom
5.4.2005 (GV. NRW. S. 306); in Kraft getreten am 28. April 2005.