LR Nordrhein-Westfalen :
20323
Verordnung
zur Übertragung
versicherungsrechtlicher Zuständigkeiten
des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft,
Forschung und Technologie
Vom 8. Juni 1989 (Fn 1, 4)
Aufgrund des § 91 Abs. 2 des 4. Sozialgesetzbuches - Gemeinsame Vorschriften
für die Sozialversicherung - vom 23. Dezember 1976 (BGBl. I S. 3845), zuletzt
geändert durch Gesetz vom 20. Dezember 1988 (BGBl. I S. 2477), wird verordnet:
§ 1 (Fn 4)
Die Zuständigkeit für Entscheidungen über das Vorliegen der Voraussetzungen
für die Versicherungsfreiheit nach § 5 Abs. 1 Satz 2 Sozialgesetzbuch VI (SGB
VI) wird auf die Präsidentinnen oder Präsidenten bzw. Rektorinnen oder Rektoren
der Hochschulen übertragen, soweit diese oder die jeweiligen Hochschulräte als
oberste Dienstbehörde (§ 3 Abs. 1 Nr. 3 Landesbeamtengesetz) für die
Bewilligung eines Urlaubs oder die Zustimmung dazu nach den §§ 5, 9 oder 12
Sonderurlaubsverordnung zuständig sind.
§ 2 (Fn 3)
Diese Verordnung tritt am Ersten des auf die Verkündung folgenden Monats in
Kraft (Fn 2). Sie tritt mit Ablauf des 30. November 2009
außer Kraft.
Der Minister
für Wissenschaft und Forschung
Hinweis
Wiederherstellung des Verordnungsranges
(Artikel 196 des Dritten Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S.
306))
Die in diesem Gesetz erlassenen oder geänderten Rechtsverordnungen können
aufgrund der jeweils einschlägigen Verordnungsermächtigungen durch
Rechtsverordnung geändert werden.
Fn 1
GV. NW. S. 448; geändert durch Artikel 42 des Dritten
Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S. 306), in Kraft getreten am 28.
April 2005; VO v. 22.12.2006 (GV. NRW. 2007 S. 30).
Fn 2
GV. NW. ausgegeben am 15. August 1989.
Fn 3
§ 2 Satz 2 angefügt durch Artikel 42 des Dritten Befristungsgesetzes vom
5.4.2005 (GV. NRW. S. 306); in Kraft getreten am 28. April 2005.
Fn 4
Überschrift geändert und § 1 neu gefasst durch VO v. 22.12.2006 (GV. NRW. 2007
S. 30).