Nordrhein-Westfalen

Gesetz zur Anpassung landesrechtlicher Straf- und Bußgeldvorschriften an das Bundesrecht (Anpassungsgesetz -AnpG. NW.)

Ausfertigungsdatum:
28.04.2005
1 Vorschrift · Amtliche Fassung →

Gesetz zur Anpassung landesrechtlicher Straf- und Bußgeldvorschriften an das Bundesrecht (Anpassungsgesetz -AnpG. NW.)

Gesetz zur Anpassung landesrechtlicher Straf- und Bußgeldvorschriften an das Bundesrecht (Anpassungsgesetz -AnpG. NW.) Vom 16. Dezember 1969 (Fn 1) ERSTER ABSCHNITT Änderung von Vorschriften auf dem Gebiete des Staatsrechts Artikel I bis III (Fn 2) ZWEITER ABSCHNITT Änderung von Vorschriften auf dem Gebiete des Rechts der Verwaltung Artikel IV bis VI (Fn 2)   Artikel VII (Fn 3)   Art. VIII bis XI (Fn 2)   Artikel XII (Fn 4)   Artikel XIII bis XVIII (Fn 2)   Artikel XIX (Fn 5)   Art. XX bis XXIV (Fn 2) DRITTER ABSCHNITT Änderung von Vorschriften auf dem Gebiete der Rechtspflege Artikel XXV bis XXVII (Fn 2) VIERTER ABSCHNITT Änderung von Vorschriften auf dem Gebiete des bürgerlichen Rechts und des Strafrechts Artikel XXVIII und XXIX (Fn 2) FÜNFTER ABSCHNITT Änderung von Vorschriften auf dem Gebiete des Wirtschaftsrechts Artikel XXX bis XLII (Fn 2)   Artikel XLIII (Fn 6)   Artikel XLIV bis XLVI (Fn 2) SECHSTER ABSCHNITT Änderung von Vorschriften auf dem Gebiete des Rechts der Versorgung Artikel XLVII (Fn 2) SIEBTER ABSCHNITT Änderung von Vorschriften auf dem Gebiete des Verkehrswesens Artikel XLVIII bis IL (Fn 2) ACHTER ABSCHNITT Überleitung von Strafdrohungen Artikel L (Fn 7)   Artikel LI (Fn 7)   Artikel LII (Fn 7)   Artikel LIII (Fn 7) NEUNTER ABSCHNITT Schlußvorschriften Artikel LIV (Fn 7)   Artikel LV (Fn 7)   Artikel LVI (Fn 7)   Artikel LVII (Fn 7)   Artikel LVIII (Fn 8) Verbleib der Geldbußen, Auslagenerstattung, ersatzpflichtige Stelle (1) Geldbußen, die durch rechtskräftige Bescheide einer Verwaltungsbehörde festgesetzt sind, fließen in die Kasse der Körperschaft oder Anstalt des öffentlichen Rechts, der die Verwaltungsbehörde angehört. (2) Absatz 1 gilt für Nebenfolgen, die zu einer Geldzahlung verpflichten, und für Verwarnungsgeld entsprechend. In den Fällen des § 57 Abs. 2 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten fließt das Verwarnungsgeld in die Landeskasse. (3) Wird durch Bescheid einer Verwaltungsbehörde ein Gegenstand eingezogen, so geht das Eigentum an der Sache oder das eingezogene Recht mit der Rechtskraft des Bescheides auf die Körperschaft oder Anstalt des öffentlichen Rechts über, der die Verwaltungsbehörde angehört. (4) Nimmt die Verwaltungsbehörde den Bußgeldbescheid zurück und stellt sie das Verfahren ein, so fallen die notwendigen Auslagen des Betroffenen oder Nebenbeteiligten, soweit sie nicht von diesem oder einem anderen Beteiligten zu tragen sind, der Körperschaft oder Anstalt des öffentlichen Rechts zur Last, der die Verwaltungsbehörde angehört. (5) Die dem Land oder den Gemeinden und Gemeindeverbänden zustehenden Beträge, die nach § 107 Abs. 3 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten oder § 92 des Gerichtskostengesetzes als Auslagen erhoben werden, werden nicht erstattet, soweit sie im Einzelfall den Betrag von zwanzig Deutsche Mark nicht überschreiten. (6) Ersatzpflichtig im Sinne des § 110 Abs. 4 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ist die Körperschaft oder Anstalt des öffentlichen Rechts, der die Verwaltungsbehörde, die das Bußgeldverfahren abgeschlossen hat, angehört. Artikel LIX (Fn 9)   Artikel LX Inkrafttreten Dieses Gesetz tritt am 1. April 1970 in Kraft. Artikel LVIII gilt mit Wirkung vom 1. Oktober 1968.   LXI (Fn 10) Berichtspflicht Die Landesregierung berichtet dem Landtag bis zum 31. Dezember 2009 über die weitere Fortgeltung dieses Gesetzes. Die Landesregierung des Landes Nordrhein-Westfalen Fn 1 GV. NW. 1970 S. 22, geändert durch Art. XXXI 2. AnpG. NW. v. 3. 12. 1974 (GV. NW. S. 1504), Art. 21 Nr. 11 RBG 87 NW v. 6. 10. 1987 (GV. NW. S. 342); Artikel 249 des Zweiten Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S. 274), in Kraft getreten am 28. April 2005. Fn 2 entfällt; sind in die jeweiligen Bestimmungen eingearbeitet worden. Fn 3 Art. VII aufgehoben mit Wirkung v. 1. Dezember 1984 durch Art. 9 des Gesetzes zur Beschränkung landesrechtlicher Bußgeldvorschriften v. 6. 11. 1984 (GV. NW. S. 663). Fn 4 Art. XII aufgehoben durch § 61 Abs. 1 Nr. 2 des Waffengesetzes v. 19. 9. 1972 (BGBl. I S. 1797). Fn 5 Art. XIX entfällt; ist in die jeweilige Bestimmung eingearbeitet worden. Fn 6 Art. XLIII aufgehoben durch § 69 Abs. 1 Nr. 4 des Landschaftsgesetzes v. 18. 2. 1975 (GV. NW. S. 190). Fn 7 Art. L bis LVII gestrichen mit Wirkung vom 13. Oktober 1987 durch Art. 21 Nr. 11 RBG 87 NW v. 6. 10. 1987 (GV. NW. S. 342). Fn 8 Art. LVIII Abs. 6 eingefügt durch Art. XXXI 2. AnpG. NW. v. 3. 12. 1974 (GV. NW. S. 1504); in Kraft getreten am 1. Januar 1975. Fn 9 entfällt; Aufhebungsvorschriften, die in den jeweiligen Bestimmungen berücksichtigt worden sind. Fn 10 Art. LXI angefügt durch Artikel 249 des Zweiten Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S. 274); in Kraft getreten am 28. April 2005.  

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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: recht.nrw.de.