Nordrhein-Westfalen

Verordnung über die Zuständigkeit der Ausgleichsämter in Nordrhein-Westfalen

Ausfertigungsdatum:
01.07.2002
3 Vorschriften · Amtliche Fassung →

Eingangsformel

Aufgrund der §§ 306 und 308 Abs. 1 Satz 2 des Lastenausgleichsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. Juni 1993 (BGBl. I S. 845, 1995 I S. 248), zuletzt geändert durch Gesetz vom 17 . Juli 1997 (BGBl. I S. 1823), wird verordnet:
§ 1

Die Durchführung des Lastenausgleichs obliegt den nachfolgend aufgeführten kreisfreien Städten und Kreisen für ihren Bereich sowie für den Bereich der jeweils zusätzlich genannten Gebietskörperschaften. Zuständig sind die kreisfreien Städte

1. Aachen zugleich für Kreis Aachen Kreis Düren Kreis Heinsberg

2. Bielefeld zugleich für Kreis Gütersloh Kreis Herford

3. Bochum zugleich für Stadt Herne Ennepe-Ruhr-Kreis

4. Bonn zugleich für Rhein-Sieg-Kreis

5. Dortmund zugleich für Stadt Hagen Märkischer Kreis Kreis Olpe Kreis Siegen-Wittgenstein Kreis Unna

6. Düsseldorf . zugleich für Kreis Mettmann

7. Essen zugleich für Stadt Mülheim a.d. Ruhr Stadt Oberhausen

8. Köln zugleich für Erftkreis Kreis Euskirchen

9. Münster zugleich für Kreis Borken Kreis Coesfeld

Kreis Steinfurt Kreis Warendorf

10. Wuppertal zugleich für Stadt Remscheid Stadt Solingen

Kreise

11. Minden-Lübbecke

12. Neuss zugleich für Stadt Krefeld Stadt Mönchengladbach Kreis Viersen

13. Paderborn zugleich für Kreis Höxter Kreis Lippe

14. Recklinghausen zugleich für Stadt Bottrop Stadt Gelsenkirchen

15. Rheinisch-Bergischer Kreis zugleich für Stadt Leverkusen Oberbergischer Kreis

16. Soest zugleich für Stadt Hamm Hochsauerlandkreis

17. Wesel zugleich für Stadt Duisburg Kreis Kleve

§ 2

Abweichend von § 1 sind bei der Durchführung des Lastenausgleichs zuständig

1. für den Bereich Kriegsschadenrente und vergleichbare Leistungen

a) die Stadt Bielefeld für den Kreis Minden-Lübbecke,

b) die Stadt Dortmund für die Städte Bochum, Hamm und Herne, den Ennepe-Ruhr-Kreis, den Hochsauerlandkreis und den Kreis Soest,

c) die Stadt Düsseldorf für die Städte Aachen, Duisburg, Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Remscheid, Solingen und Wuppertal und die Kreise Aachen, Düren, Heinsberg, Kleve und Wesel,

d) die Stadt Münster für die Städte Bottrop und Gelsenkirchen und den Kreis Recklinghausen,

e) der Rheinisch-Bergische Kreis für die Stadt Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis;

2. für den Bereich Rückforderung bei Schadensausgleich sowie Archivierung und Aussonderung die Stadt Münster für die Städte Bottrop und Gelsenkirchen und den Kreis Recklinghausen;

3. für die Aufgabenbereiche

a) Schadensfeststellung nach dem Feststellungsgesetz mit Ausnahme der am 31. Dezember 2000 abschließend entschiedenen Anträge,

b) Zuerkennung und Erfüllung der Hauptentschädigung nach dem Lastenausgleichsgesetz, sofern die Schadensfeststellung nach dem Feststellungsgesetz erfolgte,

c) Feststellung von Schäden an Hausrat nach dem Feststellungsgesetz mit Ausnahme der am 31. Dezember 2000 abschließend entschiedenen Anträge,

d) Zuerkennung und Erfüllung der Hausratenentschädigung nach dem Lastenausgleichsgesetz,

e) Abwicklung der Darlehensverfahren nach dem Lastenausgleichsgesetz, dem Flüchtlingshilfegesetz und dem Reparationsschädengesetz

die Stadt Bielefeld für den Kreis Minden-Lübbecke.

§ 3

Diese Verordnung tritt am 1. Dezember 1997 in Kraft.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen

Für den Finanzminister Der Innenminister

Fn 1 GV. NW. 1997 S. 390, geändert durch VO v. 10.3.1998 (GV. NW. S. 199), 25.8.1998 (GV. NW. S. 553), 10.8.1999 (GV. NRW. S. 484), 15.8.2000 (GV. NRW. S. 609), 31.10.2000 (GV. NRW. S. 690), 27.11.2001(GV. NRW. S. 814), 14.5.2002 (GV. NRW. S. 167). Fn 2 § 2 zuletzt geändert durch VO v. 14.5.2002 (GV. NRW. S. 167); in Kraft getreten am 1. Juli 2002. Fn 3 § 1 zuletzt geändert durch VO v. 27.11.2001(GV. NRW. S. 814); in Kraft getreten am 1. Januar 2002.

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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: recht.nrw.de.