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Mindestumfang der Selbstüberwachung Anlage 1
Betriebs- Ein- Häufigkeit der Untersuchung Art der Bestimmung, Durchführung
kenndaten heit und Protokollierung
Ausbaugröße (E+EGW)
A B C D
51 - 2000 2001 - 10.001 - > 100.000
10.000 100.000
Kontrollgang
)
3 mal arbeitstäglich* täglich täglich Eintrag ins Betriebstagebuch
wöchentlich
Zulauf Kläranlage
pH- Wert - kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich Registrierung des Momentanwertes
Leitfähigkeit mS/m kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich Registrierung des Momentanwertes
Zulauf Biologischer Reaktor
1)
monatlich 14-tägig wöchentlich wöchentlich Bestimmung gemäß , Messung im Zulauf oder im Zulauf
5)
TOC, ersatzweise CSB mg/l biologischer Reaktor
3)
jährlich jährlich vierteljährlich vierteljährlich 24h-Ganglinie
2)
--- > 5000 E: wöchentlich wöchentlich Bestimmung gemäß , Messung im Zulauf oder im Zulauf
TNb, ersatzweise TKN mg/l 14-tägig biologischer Reaktor
3)
--- jährlich vierteljährlich vierteljährlich 24h-Ganglinie
2)
--- --- wöchentlich wöchentlich Bestimmung gemäß , Messung im Zulauf oder im Zulauf
Pgesamt mg/l biologischer Reaktor
3)
--- --- jährlich jährlich 24h-Ganglinie
Biologischer Reaktor
Sauerstoffgehalt (bei mg/l kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich Registrierung des Momentanwertes
Belebtschlamm-Verfahren)
Abwassertemperatur °C --- > 5000 E: kontinuierlich kontinuierlich Registrierung des Momentanwertes
kontinuierlich
1)
Schlammvolumenanteil (bei Be- ml/l wöchentlich arbeitstäglich arbeitstäglich arbeitstäglich Bestimmung gemäß
lebtschlamm-Verfahren)
1)
Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Nordrhein-Westfalen – Nr. 21 vom 30. Juni 2004
Schlammtrockensubstanz, TSBB (bei g/l monatlich wöchentlich arbeitstäglich arbeitstäglich Bestimmung gemäß
Belebtschlamm-Verfahren)
1)
Schlammindex, ISV (bei ml/g monatlich wöchentlich arbeitstäglich arbeitstäglich Bestimmung gemäß
Belebtschlamm-Verfahren)
mikroskopisches Bild - --- monatlich monatlich monatlich Protokollierung und Beurteilung
pH- Wert - --- --- kontinuierlich kontinuierlich Registrierung des Momentanwertes, Messung wahlweise
auch im Ablauf Kläranlage
Ablauf Kläranlage
£ 500 E: --- --- --- £ 500 E (sofern nicht im Zulauf gemessen wird):
14-tägig Kurzzeitmessung mit Messwehr, Messgefäß etc., Mes-
1)
sung gemäß , mind. zweimal jährlich in den Nachtstun-
Abwasserdurchfluss l/s den
> 500 E: kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich Registrierung des Momentanwertes, Mengenintegration
kontinuierlich mittels Zählwerk o.ä., Protokollierung von minimalem und
maximalem Durchfluss und der Tageswassermenge,
Anzeige des Momentanwertes an der Probenahmestelle
Trübung NTU --- kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich Online-Messung (nephelometrisch); alternativ kann auch
eine Bestimmung durch Messung des Spektral-
Adsorptions-Koeffizienten (SAK-Sonde) erfolgen; Mes-
sung im Ablauf Nachklärung oder Ablauf Kläranlage
5) 2)
TOC, ersatzweise CSB mg/l monatlich wöchentlich wöchentlich arbeitstäglich Bestimmung gemäß
2)
NH4-N mg/l --- > 5000 E: wöchentlich arbeitstäglich Bestimmung gemäß
wöchentlich
2)
NO3-N mg/l --- --- wöchentlich arbeitstäglich Bestimmung gemäß
2)
NO2-N mg/l --- --- wöchentlich wöchentlich Bestimmung gemäß
Nanorg mg/l --- --- wöchentlich wöchentlich arithmetische Summenbildung
= å (NO3-N+NO2-N+NH4-N)
2)
Nges mg/l --- --- monatlich monatlich Bestimmung gemäß ;
als TNb-Messwert od. å (TKN+NO2-N+NO3-N)
2)
Pgesamt mg/l --- --- wöchentlich arbeitstäglich Bestimmung gemäß ; bei kontinuierlicher
PO4-P-Messung: Pges monatlich
Chemisch- physikalische Dosiereinrichtungen
Dosierung, Verbrauch l/d od. nach Einsatz nach Einsatz nach Einsatz nach Einsatz Protokollierung der Einsatzstoffe (Produktname und Da-
4)
kg/d tenblatt)
Schlammanfall (nach Eindickung)
3
Menge m /d 3 mal arbeitstäglich arbeitstäglich arbeitstäglich
wöchentlich
Trockenrückstand % --- monatlich 14-tägig 14-tägig
(Rohschlamm)
Glühverlust (Rohschlamm) % --- monatlich 14-tägig 14-tägig
Schlammfaulung (Ablauf)
Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Nordrhein-Westfalen – Nr. 21 vom 30. Juni 2004
Temperatur °C --- kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich Registrierung des Momentanwertes
1)
pH- Wert - --- kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich Bestimmung gemäß , Registrierung des Momentanwer-
oder oder oder tes in der Probe
arbeitstäglich arbeitstäglich arbeitstäglich
3
Gasanfall m /d --- kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich Registrierung des Momentanwertes
Trockenrückstand % --- monatlich 14-tägig 14-tägig
Glühverlust % --- monatlich 14-tägig 14-tägig
325
326
Schlammabgabe
3
Nassschlammmenge m bei Abgabe bei Abgabe bei Abgabe bei Abgabe Protokollierung von Datum, Menge und Verbleib
3
entwässerte Schlammmenge m bei Abgabe bei Abgabe bei Abgabe bei Abgabe Protokollierung von Datum, Menge und Verbleib
Trockenrückstand kg TR/ bei Abgabe bei Abgabe bei Abgabe bei Abgabe
Monat
Rechen- und Sandgut
3
Rechengut m bei Abgabe bei Abgabe bei Abgabe bei Abgabe Protokollierung von Datum, Menge und Verbleib
3
Sandfanggut m bei Abgabe bei Abgabe bei Abgabe bei Abgabe Protokollierung von Datum, Menge und Verbleib
Fremdstoffe **
nach Anfall nach Anfall nach Anfall nach Anfall Protokollierung von Datum, Herkunft, Menge, Beschaf-
fenheit und Verbleib
Schlammwässer ***
3
Menge m /d --- arbeitstäglich arbeitstäglich arbeitstäglich Protokollierung getrennt nach Anfallstellen
Pgesamt mg/l --- --- 14-tägig 14-tägig Protokollierung getrennt nach Anfallstellen
TNb, ersatzweise TKN mg/l --- --- 14-tägig 14-tägig Protokollierung getrennt nach Anfallstellen
1) Bestimmungen an unterschiedlichen Wochentagen, um ein repräsentatives Bild zu erhalten. Probenahme gem. § 6 SüwV-kom
2) Bestimmungen an unterschiedlichen Wochentagen und Tageszeiten, um ein repräsentatives Bild zu erhalten. Probenahme gem. § 6 SüwV-kom
3) Die Ganglinie ist aus mindestens 12 Teilproben zu erstellen, die in gleichen Abständen zu entnehmen sind.
4) gemäß LWA- Merkblatt Nr.1 „Technischer Leitfaden zur Elimination von Phosphor in kommunalen Kläranlagen“,
Landesamt für Wasser und Abfall NRW (jetzt Landesumweltamt NRW), Februar 1989
5) Aus Gründen des Umweltschutzes wird empfohlen, den Parameter TOC zu bestimmen
* arbeitstäglich: Werktag ohne Samstag
** Definition Fremdstoffe:
Fremdstoffe im Sinne dieser Verordnung sind alle der Kläranlage nicht über das Kanalisationsnetz zugeführten,
zu behandelnden Stoffe.
*** Definition Schlammwässer:
Prozesswässer aus Faulung, Nacheindickung, Entwässerung und Trocknung
Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Nordrhein-Westfalen – Nr. 21 vom 30. Juni 2004