VO · Nordrhein-Westfalen

Verordnung über die Zusammenfassung von Geschäften des Bereitschaftsdienstes bei den Amtsgerichten des Landes Nordrhein-Westfalen (Bereitschaftsdienst - VO - § 22c GVG)

Ausfertigungsdatum:
01.01.2004
3 Vorschriften · Amtliche Fassung →

Eingangsformel

Auf Grund des § 22c Abs. 1 des Gerichtsverfassungsgesetzes, geändert durch Artikel 20 des Gesetzes vom 23. Juli 2002 (BGBl. I S. 2850, 2855), in Verbindung mit § 1 der Verordnung über die Ermächtigung des Justizministeriums zum Erlass von Rechtsverordnungen nach § 22c Abs. 1 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 17. Dezember 2002 (GV. NRW. 2003 S. 16) (Fn 2) wird verordnet:
§ 1

Gemeinsamer Bereitschaftsdienstplan

Für folgende Amtsgerichte wird ein gemeinsamer Bereitschaftsdienstplan aufgestellt:

im Oberlandesgerichtsbezirk Düsseldorf

Landgerichtsbezirk Krefeld

für die Amtsgerichte Kempen und Nettetal,

im Oberlandesgerichtsbezirk Hamm

Landgerichtsbezirk Arnsberg

für die Amtsgerichte Menden und Werl,

für die Amtsgerichte Brilon, Marsberg und Medebach,

für die Amtsgerichte Meschede und Schmallenberg,

für die Amtsgerichte Soest und Warstein,

Landgerichtsbezirk Bochum

für die Amtsgerichte Bochum und Witten,

für die Amtsgerichte Herne und Herne-Wanne,

Landgerichtsbezirk Essen

für die Amtsgerichte Dorsten und Gladbeck,

Landgerichtsbezirk Hagen

für die Amtsgerichte Altena, Meinerzhagen und Plettenberg,

Landgerichtsbezirk Paderborn

für die Amtsgerichte Delbrück und Paderborn,

Landgerichtsbezirk Siegen

für die Amtsgerichte Lennestadt und Olpe,

im Oberlandesgerichtsbezirk Köln

Landgerichtsbezirk Aachen

für die Amtsgerichte Düren und Schleiden.

§ 2

Konzentration des Bereitschaftsdienstes

Die Geschäfte des Bereitschaftsdienstes werden zugewiesen:

im Oberlandesgerichtsbezirk Hamm

Landgerichtsbezirk Bielefeld

dem Amtgericht Bielefeld

für die Amtsgerichte Bielefeld, Bünde, Gütersloh, Halle (Westf.), Herford, Lübbecke, Minden, Bad Oeynhausen, Rahden und Rheda-Wiedenbrück;

im Oberlandesgerichtsbezirk Köln

Landgerichtsbezirk Bonn

dem Amtsgericht Bonn

für die Amtsgerichte Bonn und Königswinter,

Landgerichtsbezirk Köln

dem Amtsgericht Bergisch Gladbach

für die Amtsgerichte Bergisch Gladbach und Wermelskirchen,

dem Amtsgericht Gummersbach

für die Amtsgerichte Gummersbach und Wipperfürth.

§ 3

Aufhebungsvorschrift

§ 4

In-Kraft-Treten

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2004 in Kraft.

Der Justizminister

des Landes Nordrhein-Westfalen

Fußnoten

Fn 1 GV. NRW. 2003 S. 603; in Kraft treten am 1. Januar 2004. 2004. Fn 2 SGV. NRW. 311. Fn 3 § 3 gegenstandslos; Aufhebungsvorschriften.

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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: recht.nrw.de.