Landesverordnung zur Regelung von Zuständigkeiten nach dem Häftlingshilfegesetz Vom 19. Juni 2006
- Ausfertigungsdatum:
- 19.06.2006
- Fundstelle:
- GVOBl. M-V 2006, 476
Aufgrund des § 14 Abs. 1 Satz 1 des Landesorganisationsgesetzes vom 14. März 2005 (GVOBl. M-V S. 98) in Verbindung mit § 10 Abs. 2 des Häftlingshilfegesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. Juni 1993 (BGBl. I S. 838), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 17. August 2001 (BGBl. I S. 2144) geändert worden ist, verordnet die Landesregierung:
§ 11)Sachlich zuständig für die Gewährung von Leistungen nach den §§ 9a bis 9c des Häftlingshilfegesetzes und die Ausstellung von Bescheinigungen nach § 10 Abs. 4 des Häftlingshilfegesetzes ist bei erlittenem politischen Gewahrsam 1. in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet das Justizministerium und 2. in den in § 1 Abs. 2 Nr. 3 des Bundesvertriebenengesetzes genannten Gebieten a) vom 1. Januar 1993 bis 4. August 2002 das Innenministerium, b) vom 5. August 2002 bis 31. Dezember 2005 das Landesamt für Asyl- und Flüchtlingsangelegenheiten und c) ab 1. Januar 2006 das Landesamt für innere Verwaltung.
§ 2(1) Diese Verordnung tritt vorbehaltlich des Absatzes 2 mit Wirkung vom 1. Januar 1993 in Kraft.(2) § 1 Nr. 1 tritt mit Wirkung vom 1. Januar 1996 in Kraft.
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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: www.landesrecht-mv.de.