Verordnung zur Sicherung von Naturdenkmalen im Kreise Harburg Vom 3. November 1936
- Ausfertigungsdatum:
- 03.11.1936
- Fundstelle:
- HmbBL II 791-a-7,
Verordnung zur Sicherung von Naturdenkmalen im Kreise Harburg vom 3. November 1936
| Stand: | letzte berücksichtigte Änderung: zuletzt geändert durch Artikel 2 § 2 des Gesetzes des Gesetzes vom 11. Mai 2010 (HmbGVBl. S. 350) |
§ 4Vorsätzliche oder fahrlässige Verstöße gegen § 2 können als Ordnungswidrigkeit nach den §§ 29 und 30 des Hamburgischen Gesetzes zur Ausführung des Bundesnaturschutzgesetzes vom 11. Mai 2010 (HmbGVBl. S. 350) verfolgt werden.
Auf Grund der §§ 12 Abs. 1, 13 Abs. 1, 15 und 16 Abs. 1 des Reichsnaturschutzgesetzes vom 26. Juni 1935 (RGBl. I, S. 821) sowie der §§ 7 Abs. 1 - 4 und 9 der Durchführungsverordnung vom 31. Oktober 1935 (RGBl. I, S. 1275) wird folgendes verordnet:
Liste - Liste der Naturdenkmale im Landkreis Harburg
Liste
Liste der Naturdenkmale im Landkreis Harburg
| Lfd. Nr. | Bezeichnung, Anzahl, Art, Name der Naturdenkmale | Angaben über die Lage der Naturdenkmale | Bezeichnung der mitgeschützten Umgebung, zugelassene Nutzung u.a. | ||||
| Stadt-, Land-Gemeinde (Ortsbezirk, Gemarkung, Forstamt) | Messtischblatt 1:25000; Jagen-Nummer, Flurparzellen-Nummer Eigentümer | Lagebezeichnung nach festen Geländepunkten (Himmelsrichtung, Entfernung u. dergl.) | |||||
| 10 | 1 Eibe | Landgemeinde Neuland | Messtbl. 1122 Allermöhe. E: Ww. Peter Wriede in Neuland | 3 m östlich des Wohnhauses Nr. 2, Messtbl. rechts 68,20, hoch 27,01 |
| ||
28 und 301) (aufgehoben)
§ 1Die in der nachfolgend abgedruckten Liste aufgeführten Naturdenkmale werden mit dem Tage der Bekanntgabe dieser Verordnung in das Naturdenkmalbuch eingetragen und erhalten damit den Schutz des Reichsnaturschutzgesetzes.
§ 21Die Entfernung, Zerstörung oder sonstige Veränderung der Naturdenkmale ist verboten. 2Unter dieses Verbot fallen alle Maßnahmen, die geeignet sind, die Naturdenkmale oder ihre Umgebung zu schädigen oder zu beeinträchtigen, z. B. durch Anbringen von Aufschriften, Errichten von Verkaufsbuden, Bänken oder Zelten, Abladen von Schutt u. dgl. 3Als Veränderung eines Baumdenkmals gilt auch das Ausästen, das Abbrechen von Zweigen, das Verletzen des Wurzelwerks oder jede sonstige Störung des Wachstums, soweit es sich nicht um Maßnahmen zur Pflege des Naturdenkmals handelt. 4Die Besitzer oder Nutzungsberechtigten sind verpflichtet, Schäden oder Mängel an Naturdenkmalen der Naturschutzbehörde zu melden.
§ 3Ausnahmen von den Vorschriften dieser Verordnung können von der zuständigen Naturschutzbehörde in besonderen Fällen zugelassen werden.
§ 5Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Bekanntgabe im Amtsblatt der Regierung zu Lüneburg in Kraft.
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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: www.landesrecht-hamburg.de.