Bremen

Fünfte Verordnung zur Änderung der Verordnung über das Berufliche Gymnasium

Ausfertigungsdatum:
19.07.2021
Fundstelle:
Gesetzblatt 2021 Nr. 79
1 Vorschrift · Amtliche Fassung →
543 Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen 2021 Verkündet am 19. Juli 2021 Nr. 79 Fünfte Verordnung zur Änderung der Verordnung über das Berufliche Gymnasium Vom 28. April 2021 Aufgrund des § 28a Absatz 1 Satz 6, des § 33 Absatz 1 und des § 45 Satz 1 in Verbindung mit dem § 67 des Bremischen Schulgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Juni 2005 (Brem.GBl. S. 260, 388, 398 — 223-a-5), das zuletzt durch Gesetz vom 19. Mai 2020 (Brem.GBl. S. 339) geändert worden ist, wird verordnet: Artikel 1 Die Verordnung über das Berufliche Gymnasium vom 19. September 2010 (Brem.GBl. S. 477 — 223-k-14), die zuletzt durch Verordnung vom 4. Februar 2019 (Brem.GBl. S. 242) geändert worden ist, wird wie folgt geändert: 1. § 3 Absatz 2 Satz 1 Buchstabe d wird wie folgt gefasst: „d) Fachrichtung Technik Profil Informationstechnik Profil Mechatronik Profil Luft- und Raumfahrttechnik Profil Technik und Management Profil Architektur und Bautechnik Profil Ökologie und Umwelttechnik Profil Gestaltungs- und Medientechnik“ 2. § 4 Absatz 3 und 4 werden wie folgt gefasst: „(3) Wer nicht mindestens vier Jahre durchgängig bis zum Eintritt in das Beruf- liche Gymnasium eine zweite Fremdsprache erlernt hat, muss durchgehend Unterricht in einer zweiten Fremdsprache mit einem Volumen von zwölf Jahres- wochenstunden belegen. Eine in der Einführungsphase neu beginnende Fremd- sprache kann nur auf grundlegendem Anforderungsniveau erlernt werden. Nr. 79 Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen vom 544 (4) Ist das Fach Englisch in der Sekundarstufe I nicht belegt worden, ist Englisch in der Einführungsphase als neu aufgenommene Fremdsprache zu belegen. Englisch ist in den drei Schuljahren des Beruflichen Gymnasiums insgesamt mit zwölf Jahreswochenstunden zu belegen.“ 3. § 12 Absatz 3 wird wie folgt gefasst: „(3) Aus besonderen Gründen, die in der Person der Schülerin oder des Schülers liegen, kann die Senatorin für Kinder und Bildung eine Bewerberin oder einen Bewerber nach Antragstellung durch die Bewerberin oder den Bewerber oder eine erziehungsberechtigte Person und unter Berücksichtigung einer Stellungnahme der Schule abweichend von der Zulassungsvoraussetzung der Absätze 1 und 2 zulassen.“ 4. § 16 wird wie folgt geändert: a) Absatz 1 bis 3 werden wie folgt gefasst: „(1) Auf Nichtversetzung kann nur entschieden werden, wenn die Schülerin oder der Schüler 1. im berufsbezogenen Leistungsfach und dem Kernfach, das am Ende der Einführungsphase zum allgemeinbildenden Leistungsfach bestimmt wird, zusammen weniger als zehn Punkte, 2. in einem dieser Fächer null Punkte erreicht, 3. in mehr als einem der übrigen Fächer null Punkte, 4. in mehr als zwei Fächern jeweils weniger als vier Punkte oder 5. in zwei Fächern jeweils weniger als vier Punkte ohne Ausgleich für beide Fächer erhält. (2) Ein Fach ist ausgeglichen, wenn die Punktsumme aus diesem und einem weiteren Fach zehn Punkte beträgt. (3) Der Vermerk „nicht beurteilbar“ wird bei der Versetzungsentscheidung wie zwei Punkte behandelt.“ b) Absatz 4 wird aufgehoben. 5. Anlage 4 (zu § 4 Absatz 1) wird wie folgt gefasst: „Berufliches Gymnasium, Fachrichtung Technik 1. Profilbeschreibung In der Fachrichtung Technik wird das - Profil Informationstechnik aus dem Leistungsfach (LF) Informationstechnik zusammen mit den Grundfächern (GF) Politik/Geschichte, Berufliche Infor- matik und der Fachpraxis Technik gebildet, Nr. 79 Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen vom 545 - Profil Mechatronik aus dem Leistungsfach Mechatronik zusammen mit den Grundfächern Politik/Geschichte, Berufliche Informatik und dem der Fach- praxis gebildet. - Profil Luft- und Raumfahrttechnik aus dem Leistungsfach Luft- und Raum- fahrttechnik zusammen mit den Grundfächern Politik/Geschichte, Beruf- liche Informatik und der Fachpraxis Technik gebildet, - Profil Technik und Management aus dem Leistungsfach Technik und Management zusammen mit den Grundfächern Politik/Geschichte, Beruf- liche Informatik und der Fachpraxis Technik gebildet, - Profil Architektur und Bautechnik aus dem Leistungsfach Architektur und Bautechnik zusammen mit den Grundfächern Politik/Geschichte, Beruf- liche Informatik und der Fachpraxis Technik gebildet, - Profil Ökologie und Umwelttechnik aus dem Leistungsfach Ökologie und Umwelttechnik zusammen mit den Grundfächern Politik/Geschichte, Berufliche Informatik und der Fachpraxis Technik gebildet, - Profil Gestaltungs- und Medientechnik aus dem Leistungsfach Gestal- tungs- und Medientechnik zusammen mit den Grundfächern Politik/ Geschichte, Berufliche Informatik und der Fachpraxis Technik gebildet. 2. Zuordnung der Fächer zu den Aufgabenfeldern [ Tabelle der Aufgabenfelder I, II und III ] Nr. 79 Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen vom 546 3. Stundentafeln 3.1 Profil Informationstechnik Fächer Einführungs Qualitikations- phase phase Wochenstunden Jahrgangsstufe E Q1 Q2 Profilfächer LF Informationstechnik 4 5 5 GF Geschichte/Politik1) 2 3 3 GF Berufliche Informatik 2 2 3 GF Fachpraxis Technik2) 2 2 2 Weiteres LF Englisch - 5 5 Leistungsfach3) LF Mathematik - 5 5 LF Deutsch - 5 5 Weitere GF Deutsch 4 3 3 Grundfächer GF Englisch4) 4 3 3 GF Zweite Fremdsprache5) 3/4 3/4 3/4 GF Kunst oder Musik oder Darstellendes Spiel - - 2 GF Betriebs- und Volkswirtschaft 2 2 3 GF Mathematik4) 4 4 4 GF Naturwissenschaften9) 6 - - (Chemie, Biologie, Physik) GF Physik und/oder Chemie und/oder Biologie - 3 3 GF Sport 2 2 2 Wahlpflichtbereich8) Wahlpflichtfächer 3 3 3 Pflichtwochenstunden je Phase mind. 35 ∑66, mind. je 32 in Q1 sowie in Q2 Nr. 79 Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen vom 547 3.2 Profil Mechatronik Fächer Einführungs Qualitikations- phase phase Wochenstunden Jahrgangsstufe E Q1 Q2 Profilfächer LF Mechatronik 4 5 5 GF Geschichte/Politik1) 2 3 3 GF Berufliche Informatik 2 2 3 GF Fachpraxis Technik2) 2 2 2 Weiteres LF Englisch - 5 5 Leistungsfach3) LF Mathematik - 5 5 LF Deutsch - 5 5 Weitere GF Deutsch 4 3 3 Grundfächer GF Englisch4) 4 3 3 GF Zweite Fremdsprache5) 3/4 3/4 3/4 GF Kunst oder Musik oder Darstellendes Spiel - - 2 GF Betriebs- und Volkswirtschaft 2 2 3 GF Mathematik4) 4 4 4 GF Naturwissenschaften9) 6 - - (Chemie, Biologie, Physik) GF Physik und/oder Chemie und/oder Biologie - 3 3 GF Sport 2 2 2 Wahlpflichtbereich8) Wahlpflichtfächer 3 3 3 Pflichtwochenstunden je Phase mind. 35 ∑66, mind. je 32 in Q1 sowie in Q2 Nr. 79 Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen vom 548 3.3 Profil Luft- und Raumfahrttechnik Fächer Einführungs Qualitikations- phase phase Wochenstunden Jahrgangsstufe E Q1 Q2 Profilfächer LF Luft- und Raumfahrttechnik 4 5 5 GF Geschichte/Politik1) 2 3 3 GF Berufliche Informatik 2 2 3 GF Fachpraxis Technik2) 2 2 2 Weiteres LF Englisch - 5 5 Leistungsfach3) LF Mathematik - 5 5 LF Deutsch - 5 5 Weitere GF Deutsch 4 3 3 Grundfächer GF Englisch4) 4 3 3 GF Zweite Fremdsprache5) 3/4 3/4 3/4 GF Kunst oder Musik oder Darstellendes Spiel - - 2 GF Betriebs- und Volkswirtschaft 2 2 3 GF Mathematik4) 4 4 4 GF Naturwissenschaften9) 6 - - (Chemie, Biologie, Physik) GF Physik und/oder Chemie und/oder Biologie - 3 3 GF Sport 2 2 2 Wahlpflichtbereich8) Wahlpflichtfächer 3 3 3 Pflichtwochenstunden je Phase mind. 35 ∑66, mind. je 32 in Q1 sowie in Q2 Nr. 79 Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen vom 549 3.4 Profil Technik und Management Fächer Einführungs Qualitikations- phase phase Wochenstunden Jahrgangsstufe E Q1 Q2 Profilfächer LF Technik und Management 4 5 5 GF Geschichte/Politik1) 2 3 3 GF Berufliche Informatik 2 2 3 GF Fachpraxis Technik2) 2 2 2 Weiteres LF Englisch - 5 5 Leistungsfach3) LF Mathematik - 5 5 LF Deutsch - 5 5 Weitere GF Deutsch 4 3 3 Grundfächer GF Englisch4) 4 3 3 GF Zweite Fremdsprache5) 3/4 3/4 3/4 GF Kunst oder Musik oder Darstellendes Spiel - - 2 GF Betriebs- und Volkswirtschaft 2 2 3 GF Mathematik4) 4 4 4 GF Naturwissenschaften9) 6 - - (Chemie, Biologie, Physik) GF Physik und/oder Chemie und/oder Biologie - 3 3 GF Sport 2 2 2 Wahlpflichtbereich8) Wahlpflichtfächer 3 3 3 Pflichtwochenstunden je Phase mind. 35 ∑66, mind. je 32 in Q1 sowie in Q2 Nr. 79 Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen vom 550 3.5 Profil Architektur und Bautechnik Fächer Einführungs Qualitikations- phase phase Wochenstunden Jahrgangsstufe E Q1 Q2 Profilfächer LF Architektur und Bautechnik 4 5 5 GF Geschichte/Politik1) 2 3 3 GF Berufliche Informatik 2 2 3 GF Fachpraxis Technik2) 2 2 2 Weiteres LF Deutsch - 5 5 Leistungsfach3) LF Englisch - 5 5 LF Mathematik - 5 5 Weitere GF Deutsch4) 4 3 3 Grundfächer GF Englisch4) 4 3 3 GF Zweite Fremdsprache5) 3/4 3/4 3/4 GF Kunst oder Musik oder Darstellendes Spiel - - 2 GF Betriebs- und Volkswirtschaft6) 2 2 3 GF Mathematik4) 4 4 4 GF Naturwissenschaften9) 6 - - (Chemie, Biologie, Physik) GF Physik und/oder Chemie und/oder Biologie - 3 3 GF Sport 2 2 2 GF Psychologie6) - 2 3 Wahlpflichtbereich8) Wahlpflichtfächer 3 3 3 Pflichtwochenstunden je Phase mind. 35 ∑66, mind. je 32 in Q1 sowie in Q2 Nr. 79 Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen vom 551 3.6 Profil Ökologie und Umwelttechnik Fächer Einführungs Qualitikations- phase phase Wochenstunden Jahrgangsstufe E Q1 Q2 Profilfächer LF Ökologie und Umwelttechnik 4 5 5 GF Geschichte/Politik1) 2 3 3 GF Berufliche Informatik 2 2 3 GF FachpraxisTechnik2) 2 2 2 Weiteres LF Deutsch - 5 5 Leistungsfach3) LF Englisch - 5 5 LF Mathematik - 5 5 Weitere GF Deutsch4) 4 3 3 Grundfächer GF Englisch4) 4 3 3 GF Zweite Fremdsprache5) 3/4 3/4 3/4 GF Kunst oder Musik oder Darstellendes Spiel - - 2 GF Betriebs- und Volkswirtschaft7) 2 2 3 GF Mathematik4) 4 4 4 GF Naturwissenschaften9) (Chemie, Biologie, 6 - - Physik) GF Physik und/oder Chemie und/oder Biologie - 3 3 GF Sport 2 2 2 GF Geografie7) - 2 3 Wahlpflichtbereich8) Wahlpflichtfächer 3 3 3 Pflichtwochenstunden je Phase mind. 35 ∑66, mind. je 32 in Q1 sowie in Q2 Nr. 79 Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen vom 552 3.7 Profil Gestaltungs- und Medientechnik Fächer Einführungs Qualitikations- phase phase Wochenstunden Jahrgangsstufe E Q1 Q2 Profilfächer LF Gestaltungs- und Medientechnik 4 5 5 GF Geschichte/Politik1) 2 3 3 GF Berufliche Informatik 2 2 3 GF Fachpraxis Technik2) 2 2 2 Weiteres LF Deutsch - 5 5 Leistungsfach3) LF Englisch - 5 5 LF Mathematik - 5 5 Weitere GF Deutsch4) 4 3 3 Grundfächer GF Englisch4) 4 3 3 GF Zweite Fremdsprache5) 3/4 3/4 3/4 GF Kunst oder Musik oder Darstellendes Spiel - - 2 GF Betriebs- und Volkswirtschaft6) 2 2 3 GF Mathematik4) 4 4 4 GF Naturwissenschaften9) 6 - - (Chemie, Biologie, Physik) GF Physik und/oder Chemie und/oder Biologie - 3 3 GF Sport 2 2 2 GF Psychologie6) - 2 3 Wahlpflichtbereich8) Wahlpflichtfächer 3 3 3 Pflichtwochenstunden je Phase mind. 35 ∑66, mind. je 32 in Q1 sowie in Q2 Nr. 79 Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen vom 553 4. Regelung zu den Prüfungsfächern Als drittes Prüfungsfach kann nur ein Fach nach § 9a Absatz 4 der Verordnung über die Abiturprüfung im Lande Bremen (AP-V) gewählt werden. Das vierte Prüfungsfach kann gemäß § 9a Absatz 4 AP-V aus allen Fächern - außer dem Fach Sport und der Fachpraxis - gewählt werden. Fußnoten 1) Mit geschichtlichen Anteilen, in der Einführungsphase als Fach Geschichte. 2) Die Fachpraxis ist thematisch und durch gemeinsame Unterrichtsanteile mit dem Leistungsfach hinsichtlich der Planung und Bewertung zu verbinden. 3) Wahlmöglichkeit. 4) Sofern nicht ab Q1 als Leistungsfach gewählt. 5) Verpflichtend, falls weniger als 4 Jahre Unterricht in einer Zweiten Fremdsprache in der Sek. I. 6) In Q 1 bis Q 2 ist Betriebs- und Volkswirtschaft oder Psychologie verpflichtend. 7) In Q 1 bis Q 2 ist Betriebs- und Volkswirtschaft oder Geografie verpflichtend. 8) In der Einführungsphase muss der Wahlpflichtbereich mindestens eine Stunde Methodenunterricht beinhalten, wenn dieser Unterricht nicht der Fachpraxis zugeordnet ist. 9) Zwei Fächer dreistündig oder drei Fächer zweistündig.“ Artikel 2 Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Februar 2021 in Kraft. Bremen, den 1. Juni 2021 Die Senatorin für Kinder und Bildung Unterzeichner: Senatskanzlei Bremen

Du lernst gerade fürs Examen?

juralernen.de macht Gesetzestexte mit interaktiven Karteikarten, Schemata und Definitionen aus dem Examen lernbar.

Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: www.gesetzblatt.bremen.de.