FinAusglG2015DV 2

Zweite Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2015

Ausfertigungsdatum:
05.02.2018
Fundstelle:
BGBl I 2018, 190
Stand:
20180222214008
Eingangsformel

Auf Grund des § 12 des Finanzausgleichsgesetzes vom 20. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3955, 3956) verordnet das Bundesministerium der Finanzen:

§ 1

Feststellung der Länderanteile an der Umsatzsteuer im Ausgleichsjahr 2015

Für das Ausgleichsjahr 2015 werden als Länderanteile an der Umsatzsteuer festgestellt:

für Baden-Württemberg10 880 078 107,45 Euro

für Bayern12 865 757 672,72 Euro

für Berlin3 654 244 965,03 Euro

für Brandenburg3 804 150 188,88 Euro

für Bremen804 726 618,61 Euro

für Hamburg1 787 007 729,50 Euro

für Hessen6 174 407 786,53 Euro

für Mecklenburg-Vorpommern2 811 858 599,44 Euro

für Niedersachsen9 940 763 277,72 Euro

für Nordrhein-Westfalen18 657 936 284,52 Euro

für Rheinland-Pfalz4 613 022 030,26 Euro

für das Saarland1 409 945 749,76 Euro

für Sachsen7 082 961 923,93 Euro

für Sachsen-Anhalt4 012 523 793,83 Euro

für Schleswig-Holstein3 183 473 194,13 Euro

für Thüringen3 854 188 590,16 Euro.

§ 2

Abrechnung des Finanzausgleichs unter den Ländern im Ausgleichsjahr 2015

Für das Ausgleichsjahr 2015 wird der Finanzausgleich unter den Ländern wie folgt festgestellt:

1.

endgültige Ausgleichsbeiträge:

von Baden-Württemberg2 323 645 802,52 Euro

von Bayern5 467 601 474,18 Euro

von Hamburg114 774 295,62 Euro

von Hessen1 729 815 166,86 Euro,

2.

endgültige Ausgleichszuweisungen:

an Berlin3 621 856 618,15 Euro

an Brandenburg497 805 893,72 Euro

an Bremen626 734 787,04 Euro

an Mecklenburg-Vorpommern476 339 096,51 Euro

an Niedersachsen419 718 957,04 Euro

an Nordrhein-Westfalen1 025 014 547,50 Euro

an Rheinland-Pfalz350 625 517,44 Euro

an das Saarland152 710 373,19 Euro

an Sachsen1 029 740 798,52 Euro

an Sachsen-Anhalt600 770 084,09 Euro

an Schleswig-Holstein249 383 566,03 Euro

an Thüringen585 136 499,95 Euro.

§ 3

Abschlusszahlungen für 2015

Zum Ausgleich der Unterschiede zwischen den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Länderanteilen an der Umsatzsteuer nach § 1, den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Ausgleichsbeiträgen und Ausgleichszuweisungen nach § 2 werden nach § 15 des Finanzausgleichsgesetzes mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung fällig:

1.

Überweisungen von zahlungspflichtigen Ländern:

von Baden-Württemberg9 905 071,19 Euro

von Bayern17 953 190,13 Euro

von Hamburg2 955 300,81 Euro

von Hessen9 466 325,99 Euro,

2.

Zahlungen an empfangsberechtigte Länder:

an Berlin9 055 579,39 Euro

an Brandenburg3 179 079,31 Euro

an Bremen737 247,26 Euro

an Mecklenburg-Vorpommern3 911 178,94 Euro

an Niedersachsen2 164 669,50 Euro

an Nordrhein-Westfalen5 584 723,37 Euro

an Rheinland-Pfalz1 959 871,51 Euro

an das Saarland1 219 939,31 Euro

an Sachsen1 323 711,53 Euro

an Sachsen-Anhalt4 390 172,78 Euro

an Schleswig-Holstein2 103 910,32 Euro

an Thüringen4 649 804,91 Euro.

§ 4

Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Diese Verordnung tritt am siebenten Tag nach der Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Erste Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2015 vom 27. März 2015 (BGBl. I S. 365) außer Kraft.

Schlussformel

Der Bundesrat hat zugestimmt.

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