Definition · Zivilrecht

Übersicherung (§ 138 BGB)

Definition

Eine Übersicherung liegt vor, wenn der realisierbare Wert der Sicherheit von vornherein den Betrag der zu sichernden Forderung derart übersteigt, dass kein ausgewogenes, die gegenseitigen Interessen berücksichtigendes Verhältnis besteht (auffälliges Missverhältnis zwischen Sicherungswert und Sicherungsinteresse). Subjektiv ist eine verwerfliche Gesinnung des Sicherungsnehmers erforderlich.

Kontext
Was versteht man unter einer „anfänglichen Übersicherung“ (§ 138 BGB)?
Rechtsprechung & Quellen 2
Normen
Quellen
  • Meyer/von Varel, Die Sicherungszession, JuS 2004, 192

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Nicht-amtliche Begriffserläuterung. Maßgeblich sind die einschlägigen Gesetze und die jeweils aktuelle Rechtsprechung.