Subjektive Einzeltheorie (§§ 1365, 1369 BGB)
Sofern es um Geschäfte über Einzelgegenstände geht, die objektiv (nahezu) das gesamte Vermögen eines Ehegatten ausmachen, greift § 1365 BGB nur ein, wenn der Vertragspartner hiervon subjektiv positiv weiß oder wenn er zumindest die Umstände kennt, aus denen sich dies ergibt.
Rechtsprechung & Quellen 7
- Dethloff, Familienrecht. 33. A. 2022, § 5 RdNr. 60
- Lettmaier, Familienrecht, 1. A. 2022, § 4 RdNr. 63
- Schwab, Familienrecht, 31. A. 2023, § 33 RdNr. 257
- Staudinger/Thiele, BGB, 2017, § 1369 RdNr. 63
- Wellenhofer, Familienrecht, 7. A. 2023, § 14 RdNr. 10