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Gesetzblatt
der
Freien Hansestadt Bremen
2016 Verkündet am 13. September 2016 Nr. 80
Neunzehnte Verordnung zur Änderung der Verordnung
zur Abgeltung der Bürokosten der Gerichtsvollzieher
Vom 30. August 2016
Aufgrund des § 49 Absatz 3 des Bundesbesoldungsgesetzes in der Fassung der
Bekanntmachung vom 6. August 2002 (BGBl. I S. 3020) und des § 1 Absatz 2 des
Bremischen Besoldungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. April
1999 (Brem.GBl. S. 55, 152, 179 ― 2042-a-2), das zuletzt durch Artikel 4 und 5 des
Gesetzes vom 29. September 2015 (Brem.GBl. S. 422) geändert worden ist, in
Verbindung mit § 1 Nummer 13 der Verordnung zur Übertragung von Ermächti-
gungen aus dem Bereich der Rechtspflege vom 5. Dezember 2006 (Brem.GBl.
S. 485 ― 3-a-1), die zuletzt durch die Verordnung vom 3. Dezember 2013
(Brem.GBl. S. 635) geändert worden ist, wird verordnet:
Artikel 1
Die Verordnung zur Abgeltung der Bürokosten der Gerichtsvollzieher vom
16. September 1998 (Brem.GBl. S. 246 ― 36-b-6), die zuletzt durch Verordnung vom
29. Februar 2016 (Brem.GBl. S. 157) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. § 2 Absatz 3 wird wie folgt gefasst:
„(3) Der Gebührenanteil wird für die Jahre 2016 und 2017 auf 51,8 v.H.
festgesetzt. Für das Jahr 2017 erfolgt die Festsetzung vorbehaltlich einer
ändernden Regelung bis zum 31. Dezember 2017.“
2. § 3 Absatz 2 Satz 1 wird wie folgt gefasst:
„Der Höchstbetrag, der einem Gerichtsvollzieher zustehenden Gebührenanteile
beträgt in den Kalenderjahren 2016 und 2017 Euro 20 000. Für das Jahr 2017
erfolgt die Festsetzung vorbehaltlich einer ändernden Regelung bis zum
31. Dezember 2017."
Artikel 2
Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Januar 2016 in Kraft.
Bremen, den 30. August 2016
Der Senator für Justiz und Verfassung
Unterzeichner: Senatskanzlei Bremen